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Im Kampf gegen Akne zählen Lebensweise, natürliche Mittel und Medikamente

Wer ein Symptom – in diesem Fall Akne – bekämpfen möchte, der findet schier unzählig viele Möglichkeiten, um sich von Pickeln, Mitessern und unreiner Haut zu befreien. Was bei welchem Hauttyp wirkt, muss letztlich jeder Akne-Geplagte selbst herausfinden. Wie Lebensweise, natürliche Mittelchen und Medikamente aufeinander abgestimmt werden können, verrät dieser Beitrag.


 
Abbildung 1: Das Hautbild eines Menschen gibt auch Auskunft über seine Lebensweise. Wer ungesund isst, wenig schläft und Nikotin oder Alkohol konsumiert, fördert die Ausbildung von Akne.

Das versteht man unter Akne

Das, was Jugendliche in der Pubertät ausbilden, ist meist eine vergleichsweise milde Form der Akne, die in aller Regel rasch wieder abklingt. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer „klinischen Akne“, die einer medizinischen Behandlung bedarf. Die körperlichen Ursachen sind meist ähnlich: Die Talgdrüsen im Gesicht und am Körper entzünden sich. Da dieser Vorgang hormonell beeinflusst wird, spricht man auch von einer hormonbedingten Erkrankung. Die Hormone bedingen eine erhöhte Talgausscheidung, doch die Drüsen sind zu eng, um die Fette auszuscheiden. Die Folge: Sie verstopfen und entzünden sich. Was die Akne äußerlich bedingt und was sie gar verschlimmert, ist hier beschrieben.

Bei der Lektüre wird auch klar: Wer gegen Akne ankämpfen möchte, muss seine Lebensweise insofern anpassen, dass auf Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Wert verzichtet wird. Auch Nikotin, Alkohol und ein hoher Stresslevel sind Gift für ein gesundes Hautbild. Wer nachhaltig seine Ernährung ändert, tut dem Hautbild mit Vitamin A und Lebensmitteln, die Zink enthalten, etwas Gutes. Zudem wird der Körper beim Ausscheiden von Abfallstoffen durch viel Flüssigkeit besonders gut unterstützt. Eine sorgfältige, natürliche Reinigung der Haut, gehört ebenfalls dazu.

Auf Medikamente setzen, um der Haut zu helfen

In vielen Fällen hat eine Umstellung der Ernährung oder der lebensbedingten Rahmenbedingungen keinen kurzfristigen Effekt oder die Haut ist bereits so schwer geschädigt, dass eine Akne-Therapie eingesetzt werden muss. Die Stiftung Warentest hat gemeinsam mit dem Stern einige Wirkstoffe auf den Prüfstand gestellt und kam zu diesem Ergebnis:

  • Antiseptika. In der Rubrik der Desinfektionsmittel gab es ein geeignetes Produkt, das den Fettfilm entfernt und die Haut nur leicht trocknet. Ist die Dosis zu hoch, kann die Haut doch deutlich an Feuchtigkeit verlieren und spannen.
  • Benzoylperoxid. Dieses chemische Schälmittel hat die Prüfkommission als geeignet erachtet. Fettige Haut wird ausgetrocknet, Hautschüppchen werden abgetragen, einer Entzündung wird entgegengewirkt.

Auch verschreibungspflichtige Akne Tabletten können den Beginn einer Akne-Therapie darstellen. Gerade wenn der Krankheitsstatus sich zu einer mittelschweren bis schweren Akne ausdehnt, kann es sinnvoll sein, zu Beginn der Therapie auf Medikamente zu setzen. In aller Regel kommen verschreibungspflichtige Tabletten dann zum Einsatz, wenn Cremes und Salben nicht mehr wirken.

Viele natürliche Mittelchen aus der Küche wirken heilend

Abbildung 2: Aloe Vera hilft bei Akne dreifach.


 
Abbildung 3: Auch Gurken dienen als natürliches Mittel bei Akne.

Aus der Reihe der natürlichen Mittelchen tut sich eine überschaubare Liste an Hausmittelchen gegen Akne hervor. Auf dieser Tippliste befinden sich:

  • Aloe Vera. Die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkweise von Aloe Vera hilft bei Akne-Leiden gleich dreifach. Die Bakterien werden abgetötet, eine neue Infektion wird verhindert und die Heilung der Haut wird unterstützt.
  • Apfelessig. Apfelessig wirkt vor allem reinigend und bekämpft so die Auslöser – den ausgeschiedenen Talg – besonders effizient. Antibakteriell und antiseptisch zugleich wird Apfelessig auch gerne als Gesichtswasser genutzt.
  • Backpulver. Antiseptisch und entzündungshemmend wirkt das weiße Pulver, das viele nur zum Backen verwenden. Der pH-Wert der Haut wird unter Verwendung von Backpulver nivelliert.
  • Gurken. Wer eine Gurkenmaske macht, der hilft dabei, die Heilung der Haut zu unterstützen. Der pH-Wert neutralisiert sich und die Haut wird beruhigend gekühlt.
  • Kokosöl. Natives Kokosöl ist ein wahres Wundermittel, das in keinem Kosmetikschrank fehlen darf. Es wirkt antioxidativ und antibakteriell, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und kann auch als Falten reduzierendes Mittel eingesetzt werden.
  • Kurkuma. Kurkuma wirkt antimikrobiell und entzündungshemmend. Dieses Kurkumin-Duo bewirkt, dass die Bakterien aktiv reduziert werden und die Zellen durch die antioxidative Wirkung deutlich gestärkt werden. Verschiedene Kurkuma-Rezepte können hier nachgelesen werden.

Abbildung 1: pixabay.com © Kjerstin_Michaela (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © PollyDot (CC0 Public Domain)
Abbildung 3: pixabay.com © Valentinhotels (CC0 Public Domain)
 

 


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