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Hydrotherapie / Fußbäder zu Hause genießen

Wasseranwendungen und Fußbäder können der Haut, dem ganzen Organismus und auch der Psyche gut tun. Mit den richtigen Tipps könnt ihr Fußbäder ganz einfach selbst zu Hause durchführen, ohne viel Geld dafür hinblättern zu müssen.

Eines haben die folgenden Arten des Fußbads gemein: sie reinigen nicht nur die Füße und pflegen die Fußhaut, sondern können je nach Art entspannen oder auch den gesamten Körper anregen. Einfach Füße in eine Fußbadewanne oder ein anderes geeignetes Gefäß legen, zurücklehnen und genießen.

Fußbäder können in unterschiedlichen Formen durchgeführt werden: als kaltes Fußbad, als warmes Fußbad, als Fußbad mit ansteigender Temperatur sowie als Wechselfußbad.

Das kalte Fußbad

Kalte Fußbäder sollten nur am Abend angewendet werden, da Sie zwar kurzzeitig erfrischen, danach aber schnell müde machen und den Schlaf fördern können. Durch das kalte Wasser ziehen sich nämlich die Blutgefäße zusammen. Der Körper reagiert darauf, indem er die Füße stärker durchblutet und damit wieder erwärmt. Dieser Energieaufwand macht müde.

Richtige Anwendung: maximal drei Minuten, sonst drohen Entzündungen von Blase oder Nieren. Füße am Ende nur leicht abtrocknen und danach etwas bewegen.

Das warme Fußbad

Das warme Fußbad entspannt – sowohl im Sommer als auch im Winter. Nach einem Tag, an dem man lange Zeit auf den Beinen war, können Zusätze im Wasser die Wirkung noch verstärken. Während Lavendel jedoch entspannt, regt Rosmarin die Füße und den restlichen Körper eher an.

Richtige Anwendung: Maximal 20 Minuten, höchsten 38°C. Bei Bluthochdruck oder Krampfadern vorher besser mit dem Arzt absprechen!

Das Fußbad mit ansteigender Temperatur

Ein Fußbad mit ansteigender Temperatur trainiert den Kreislauf. Hervorragend geeignet sind diese Bäder bei Kreislaufbeschwerden und bei Menschen, die häufig über Kopfschmerzen klagen. Für die größte Wirkung sollten sich fünf Tage Fußbad und danach längere Pausen abwechseln. Um ein solches Fußbad durchzuführen, benötigt man eine Doppelkammer-Fußwanne.

Richtige Anwendung: Mit Wasser bis zur Knöchelhöhe beginnen, zunächst mit einer Temperatur von 32°C. Anschließend nach und nach innerhalb von 20 Minuten Gesamtbadedauer auf 42° steigern.

Das Wechselfußbad

Auch das Wechselfußbad ist, ähnlich wie die Wechseldusche, ein Klassiker. Wechselfußbäder können den ganzen Kreislauf trainieren, die Gefäße stabilisieren und Gefäßerkrankungen verhindern oder lindern. Für ein Wechselfußbad benötigt man zwei separate Fußwannen, die bis über die Waden reichen sollten. Derartige Wannen gibt es in den meisten Sanitätshäusern.

Richtige Anwendung: In eine Wanne füllt man warmes Wasser mit 38-40°C. In die andere Wanne kaltes Wasser. Für 5 Minuten werden die Füße nun zunächst im warmen Wasser gebadet, anschließend für etwa 15 Sekunden im kalten. Um den Kreislauf nicht zu überfordern, sollte man nicht mehr als zwei dieser Wechsel bei einer Behandlung durchführen. Beendet wird das Wechselfußbad mit dem Bad im kalten Wasser. Danach am besten hinlegen und ausruhen.

Kein Fußbad, wenn …

Bei Venenerkrankungen besser verzichten. Und auch für entzündliche Hauterkrankungen am Fuß ist das Bad in ansteigender Temperatur weniger geeignet, da der Säureschutzmantel der Haut angegriffen werden kann.
 

 


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