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Humira – Nebenwirkungen

Humira ist ein rezeptpflichtiges Medikament von AbbVie Deutschland GmbH & Co KG mit dem Wirkstoff Adalimumab. Der Arzneistoff wird vor allem bei schwerer rheumatoider Arthritis eingesetzt, teils in Kombination mit Methotrexat. Auch bei einer fortgeschrittenen Psoriasis-Arthritis, die auf Basismedikamente nicht reagiert hat, kann das Mittel verwendet, weiterhin bei schwerer Morbus Chron, Colitis ulcerosa, bei der Plaque-Psoarisis und weiteren Erkrankungen. Humira wird als Injektionslösung verabreicht.

Humira wird bei Erwachsenen meist alle zwei Wochen gespritzt, die Patienten übernehmen dies in der Regel selbst.

In der Schwangerschaft und in der Stillzeit sollte Humira aufgrund eventueller Nebenwirkungen nicht eingesetzt werden. Ebenso nicht bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei schweren Infektionen wie Tuberkulose oder Sepsis und bei Herzinsuffizienz.

Humira – Nebenwirkungen

Die häufigsten Nebenwirkungen von Humira sind Reaktionen an der Einstichstelle, allen voran Rötungen und Juckreiz sowie Schwellungen und Schmerzen. Zudem können Muskelschmerzen und Knochenschmerzen auftreten, ebenso Übelkeit und Erbrechen, Hautausschläge, ein verändertes Blutbild.

Da der Wirkstoff Adalimumab das Immunsystem unterdrückt, sind Patienten besonders gefährdet, an teils schweren Infektionen zu erkranken, insbesondere an Pilzinfektionen. Diese können sich in Fieber und Abgeschlagenheit, Husten und Atembeschwerden, Gewichtsverlust, Schwitzen und Kreislaufschocks äußern.

Es folgen die gesamten Nebenwirkungen, nach Häufigkeit geordnet (bezieht sich auf die Humira 40mg Injektionslösung).

Sehr häufige Nebenwirkungen:

  • Reaktion an der Injektionsstelle (einschließlich Schmerz, Schwellung, Rötung oder Juckreiz)

Häufige Nebenwirkungen:

  • Infektionen der unteren Atemwege (einschließlich Lungenentzündung, Bronchitis), Virusinfektionen (einschließlich Grippe, Herpes), Hefepilzinfektionen, bakterielle Infektionen (einschließlich Harnwegsinfektionen), Infektionen der oberen Atemwege, Benommenheit (einschließlich Schwindel), Kopfschmerzen, Nervenempfindungsstörungen (einschließlich nervliche Missempfindungen), Husten, Nasenschmerz, Rachenschmerz, Durchfall, Bauchschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Mundgeschwüre, Übelkeit, Leberenzym-Werterhöhung, Hautausschlag, Juckreiz, Muskelschmerzen, Knochenschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schwäche, Unwohlsein.

Gelegentliche Nebenwirkungen:

  • Nachfolge-Infektionen (auch mit Tuberkulose- und Histoplasmose-Erregern), Blutvergiftung, Abszess, Gelenkinfektion, Hautinfektion (einschließlich Weichteilinfektion und Grindflechte), Hautpilzinfektion, Nagelpilzinfektion, Fußpilzinfektion, Hautgeschwür (Papillom), Mangel an neutrophilen Blutzellen, Granulozyten-Fehlen, Weiße Blutkörperchen-Mangel, Blutplättchenmangel, Blutarmut, Lymphknotenschwellung, Weiße Blutkörperchen-Überschuss, Lymphozyten-Mangel, systemischer Lupus erythematodes, Mund-und Gesichtsschwellung, Arzneimittelüberempfindlichkeit, Blut-Kaliummangel, Blutfettwert-Erhöhung, Appetitstörungen (einschließlich Essensverweigerung), Blut-Harnsäure-Überschuss, Stimmungsschwankungen, Ängstlichkeit, Nervosität, Aufregung, Ohnmacht, Migräne, Zittern, Schlafstörungen, Sehstörungen, Augen-Empfindungsstörungen, Infektion, Augenreizung, Augenentzündung, Ohrschmerz, Ohrschwellung, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Blutdruckerhöhung, Hitzegefühl (Flush), Blutergüsse, Asthma, Atembeschwerden, Sprechbeschwerden, Nasenverstopfung, Afterblutung, Erbrechen, Verdauungsstörung, Blähungen, Verstopfung, Nesselsucht, Schuppenflechte, Hautblutung, Unterhautblutung, Hautentzündung, Ekzeme, Haarausfall, Blut im Urin, Nierenfunktionseinschränkung, Blasenbeschwerden, Harnröhrenbeschwerden, Regelstörungen, Blutungsstörungen, Brustschmerzen, Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), Grippe-ähnliche Symptome, Blut-Kreatinphosphokinase-Erhöhung, Blutungszeitverlängerung, Autoantikörper-Nachweis, Verletzung (versehentlich), Wundheilungsbeeinträchtigung.

Seltene Nebenwirkungen:

  • Muskelhautabsterben, Gehirnhautentzündung (durch Viren), Entzündung von Darmausstülpungen (Divertikulitis), Wundinfektion, Lymphknotengeschwulst, Brustgeschwulst, Eierstockgeschwulst, Hodengeschwulst, Hautkrebs (bösartig), spezieller Hautkrebs (Plattenepithelkarzinom), Mangel an allen Blutzellen, Blutungen durch Blutplättchenmangel (idiopathische thrombozytopenische Purpura), Serumkrankheit, Heuschnupfen, Schilddrüsenfunktionsstörung (einschließlich Kropf), Blut-Kalziumüberschuss, Blut-Kalziummangel, Multiple Sklerose, Gesichtslähmung, Augenvereiterung, Regenbogenhautentzündung, Grüner Star, Hörverlust, Ohrensausen, Herzstillstand, Herzkranzarterienfunktionsstörung, Angina pectoris, Herzbeutelerguss, Herzmuskelschwäche (Beschwerden verursachend), Herzklopfen, Gefäßverschluss, Hauptschlagaderverschluss, Venenverstopfung, Hauptschlagaderriss, Lungenödem, Rachenschwellung, Brustfellerguss, Brustfellentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Darmverschluss, Dickdarmentzündung, Darmentzündung, Speiseröhrenentzündung, Lebergewebeabsterben, Leberentzündung, Leberverfettung, Gallensteine, Blut-Bilirubin-Erhöhung, Erythema multiforme, Unterhautfettgewebe-Entzündung, Muskelfaserabsterben (Rhabdomyolyse), Urineiweiß, Nierenschmerzen.

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