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Hornhaut entfernen

Wie kann man Hornhaut entfernen, effektiv, und ohne die Haut unnötig zu schädigen? jucknix geht der Frage nach.

Bei Hornhaut handelt es sich um verdickte und verhärtete Haut, die vor allem an den besonders stark belasteten Füßen auftritt, teils auch an den Händen und bei manchen Hauterkrankungen, die mit übermäßiger Verhornung (Hyperkeratose) einhergehen, auch an zahlreichen anderen Hautstellen.

Grundsätzlich erfüllt die Hornhaut eine wichtige Funktion: Haut, die durch Druck und Reibung sehr stark belastet wird, im Falle der Füße durch Schuhe, langes Stehen und Gehen etc., wird vom Körper verdickt. Diese Verdickung ist jedoch nicht nur kosmetisch unschön, sondern kann auch Schmerzen für den Betroffenen bedeuten.

Zu den häufigsten Hornhaut-Ursachen zählen übrigens das Tragen zu enger Schuhe und stehende Tätigkeiten.

Hornhaut lässt sich auf verschiedene Weisen entfernen. Die Palette umfasst unter anderem Fußbäder, schulmedizinische und alternativmedizinische Cremes und Salben, diverse Hausmittel und Bimssteine.

Grundsätzlich gilt: es braucht etwas Zeit, bis die Hornhaut verschwunden ist. Dickere Schichten lassen sich nicht von heute auf morgen entfernen. Die Entfernung dauert in etwa so lange wie das Wachstum der Hornhaut: einige Wochen.

Grundsätzlich gilt weiterhin: nicht zu aggressiv vorgehen. Was nützt es, wenn die Hornhaut zwar entfernt ist, die verbleibende Haut aber so geschädigt, dass Infektionen und Schmerzen folgen? Eine dünne Schicht der Hornhaut sollte an den Füßen ohnehin bleiben, schließlich dient sie dem Schutz der Haut.

Wer seine Füße mit Cremes und Salben rückfetten und geschmeidiger machen möchte, sollte die Präparate zweimal täglich anwenden, alles darunter verpufft.

Hornhaut entfernen – Methode Fußbad

  • Warmes Wasser (kein heißes!) in eine Fußbadewanne oder ähnliches geben. Die Füße einweichen. Das Wasser kann auch mit Apfelessig, Kamille, Aloe Vera oder Teebaumöl angereichert werden.
  • Gefühlvoll und Schicht für Schicht Hornhaut mit Raspel, Feile oder Bimsstein abreiben – wir empfehlen den Bimsstein, da mit ihm die geringste Verletzungsgefahr einhergeht
  • Eventuell übriggebliebene Verdickungen im Nachgang erneut – sanft – mit dem Bimsstein behandeln, alternativ mit einem Peeling
  • Zum Schluss eine pflegende Fußcreme sanft einmassieren, zum Beispiel mit Hirschtalg oder Ringelblumensalbe

Hornhaut entfernen – Methode Weichmacher-Lotion

  • Füße trocknen
  • Weichmacher-Lotion auf einen Wattebausch geben, Wattebausch auf die Hornhaut legen
  • Wattebausch mit Plastikfolie versiegeln
  • Füße hochlegen
  • Folie und Wattebausch nach 20 Minuten entfernen
  • Die Hornhaut ist nun aufgeweicht, zeigt sich als puddingartige, gelbliche Masse
  • Hornhaut mit einem stumpfen Gegenstand entfernen (nichts Scharfes!)
  • Zum Schluss eine pflegende Fußcreme sanft einmassieren, zum Beispiel mit Hirschtalg oder Ringelblumensalbe

Diese Methode ist recht umstritten, da die Weichmacher-Präparate Nebenwirkungen haben können. Wirkt die Substanz zu lange ein, kann sie zu Verätzungen führen. Auf keinen Fall darf sie an andere Hautstellen oder gar ins Gesicht (Augen, Mund) geraten, am besten Handschuhe benutzen.

Hornhaut entfernen – Methode Barfußlaufen

Auf diese Variante sind wir auf der Website der Stiftung Warentest aufmerksam geworden: Barfußlaufen im Sand oder nassen Gras stärkt nicht nur die Muskulatur und fördert Durchblutung und Beweglichkeit von Zehen und Fußgelenken, sondern hilft auch gegen Hornhaut. Vor allem dann, wenn man die Füße anschließend massiert und mit reichhaltigen Fußcremes versorgt.
 


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