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Hirschtalg für die Hände

Hirschtalg (adeps cervinus) ist ein altbekanntes Hausmittel, der auch für die Hände genutzt werden kann, um sie bei starken Belastungen davor zu schützen, Blasen zu Bilden oder Wunden zu scheuern. Seinen Namen verdankt der Hirschtalg – eine weiße, spröde-fettige Substanz – seiner Herkunft: er wird aus angeschmolzenem Hautfett (Talg) von Hirschen gewonnen. Hirschtalg für die Hände ist als Creme oder Stift anwendbar, manche Präparate enthalten auch weitere Wirkstoffe wie Kamille. Hauptsächlich verwenden Sportler (zum Beispiel Radfahrer, Turner oder Ruderer), Musiker (Gitarrenspieler, Kontrabass-Spieler) und Menschen diese Alternative zu Vaseline, deren Hände im Beruf stark strapaziert werden.

Gegenüber Vaseline hat der Hirschtalg mehrere Vorteile, so löst er sich zum Beispiel anders als diese nicht so schnell beim Schwitzen auf und schützt die Haut damit länger und besser. Auch ohne besondere Belastung kann das Mittel bei rauen oder rissigen Händen zum Einsatz kommen, etwa im Winter.

Die positiven Auswirkungen auf die Haut zeigen sich oft schon nach drei oder vier Anwendungen. Zu beachten gibt es dabei eigentlich nur eines: Hirschtalg sollte langsam und gründlich in die Hände gerieben werden. Über Nacht kann die dicke, ölige Substanz ebenfalls gut angewendet werden.

Hirschtalg gibt es in jeder Drogerie.
 

 


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