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Hirntumor-Risiko für Kinder durch Handys erhöht? (CEFALO-Studie)

Kinder, die ein Handy benutzen, haben kein erhöhtes Hirntumor-Risiko. Das zeigt die internationale CEFALO-Studie (CEFALO für case-control study on mobile phone use and the risk of brain tumors in children and adolescents) der Universität Basel in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus Dänemark, Norwegen und Schweden.

Befragt wurden dazu 352 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 – 19 Jahren, die nachgewiesenermaßen an einem Hirntumor erkrankt sind, nach ihrem Telefonierverhalten vor der Krebs-Diagnose. Verglichen wurden die Befragungsergebnisse mit denen gesunder Kinder im gleichen Alter / gleichen Geschlecht / in der gleichen Region.

Es zeigte sich: fünf Jahre nach der ersten Nutzung von Mobilfunkgeräten im Kindesalter lässt sich kein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung an einem Hirntumor feststellen. Auch gibt es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen dem „Telefonier-Ohr“ und dem Ort des Auftretens des Hirntumors bei den erkrankten Kindern.

Mit etwas Vorsicht zu genießen sind die Ergebnisse trotzdem, schließlich basieren sie auf dem Erinnerungsvermögen (gefragt wurde nach der Häufigkeit des Telefonierens in den letzten Jahren) der Befragten. Aufgrund der Stichprobengröße ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Ergebnisse durch falsche Erinnerungen stark verzerrt sind.

Quelle: Judith Linnemann, 2011
 

 


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