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Heuschnupfen Hausmittel

Heuschnupfen-Hausmittel sind weniger eine Alternative zu den üblichen Antihistaminika- und Cortison-Therapien, sondern vielmehr eine Ergänzung. Mit den richtigen Hausmitteln können Heuschnupfen-Symptome gelindert werden, sodass zum Teil weniger Medikamente angewendet werden müssen.

In Deutschland leiden rund 16 Millionen Menschen unter Allergien, die Pollenallergie gehört dabei zu den am stärksten verbreiteten. Die Beschwerden: Schnupfen, Atemnot, tränende Augen, triefende Nasen und geschwollene Schleimhäute. Da sich die Pollenflugzeiten immer mehr ausdehnen, treten die Symptome zunehmend über weite Teile des Jahres auf und bei vielen Patienten, die auf mehrere Pollenarten allergisch reagieren, sogar ganzjährig. Mehr dazu unter Pollenallergie-Symptome.

Wie haben die wichtigsten Heuschnupfen-Hausmittel für euch zusammengetragen:

  • Badewasser mit 10 Tropfen Teebaumöl oder Eukalyptusöl sowie mit 5 Tropfen Pfefferminzöl und fünf Esslöffeln Speiseöl anreichern und eine halbe Stunde darin baden
  • Die tägliche Nasenspülung mit Salzwasser spült die Pollen aus der Nase aus und stärkt die Nasenschleimhäute. Salz für solche Nasenspülungen könnt ihr in der Apotheke erwerben (u.a. von Emser), aber auch selbst herstellen: dazu einen TL Kochsalz in ¼ Liter Wasser verdünnen. Empfehlenswert sind – nach eigener Erfahrung – Nasenduschen aus der Apotheke.
  • Trockene Schleimhäute sind ein Nährboden für Viren und Bakterien. Dagegen hilft das 2-3mal tägliche Anwenden einer Nasensalbe mit Dexpanthenol.
  • Bei anhaltend verschleimten Bronchien hilft eine Inhalation mit Dill- oder Fenchelöl. Dazu drei Liter Wasser zum sieden bringen, anschließend 4-6 Tropfen Öl dazugeben und die Dämpfe durch Mund und Nase inhalieren. Kann mehrmals täglich wiederholt werden.
  • Krampfartige Hustenanfälle als Folge eines Dauerheuschnupfens können mit Efeu gelindert werden.
  • Wer aufgrund des Heuschnupfens unter Kopfschmerzen leidet, kann einen kalten Gesichtsguss ausprobieren. Der „Kälteschock“ bringt den Kreislauf in Schwung und kann Spannungen im Kopf auflösen.
  • Pfefferminzöl sowie asiatisches Tiger-Balm auf den Schläfen, über der Nasenwurzel und im Nacken gleichförmig verreiben, am besten am Abend vor dem Zubettgehen.
  • Naseninnenwände vorsichtig mit etwas Olivenöl oder Sanddornöl einreiben.
  • Angeschwollene, entzündete oder tränende Augen können mit Augentrostkraut behandelt werden. Dazu 2 TL des Krauts mit 0,3L kochendem Wasser aufgießen, 10 Minuten ziehen lassen, ein Tuch mit dem Aufguß tränken und auf die geschlossenen Augenlider legen (etwa ¼ Stunde).
  • Kräutertee aus (je zu gleichen Anteilen) Melisse, Gelbwurzel, Kuhschelle, Buchsbaumblättern herstellen, einmal täglich trinken.
  • Kräutertee aus je 20g Melisse, Schöllkraut, Pfefferminze, Odermenning und Faulbaumrinde herstellen.
  • Gegen Niesattacken hilft es, Wasserdampf einzuatmen.
  • Auch indisches Lungenkraut soll helfen, das gibt es – wie die anderen Kräuter auch – in der Apotheke.
  • Ebenfalls helfen soleln: Honigwaben, Gärungshefe, Stiefmütterchen, Katzenpfötchen und Ysop sowie Zwiebelwasser.
  • Manchen Patienten hat eine Kur mit Kolostralmilch („Vormilch“) geholfen.
  • Auf ausreichend Vitamin C und Magnesium im Speiseplan achten.
  • Vor dem Schlafengehen unbedingt die Haare waschen. In ihnen sammeln sich tagsüber unzählige Pollen, die nachts eingeatmet werden können.
  • Keinen Ventilator benutzen, dieser wirbelt die Pollen auf. Dafür im Auto einen Pollenfilter einbauen.
  • Nicht bei geöffnetem Fenster schlafen – zumindest nicht dann, wenn man bis länger als Vier oder Fünf schläft, danach steigt die Pollenbelastung in der Luft nämlich an. Ihr könnt euch aber auch ein Pollen-Schutz-Gatter für die Fenster kaufen.
  • Wer gern in Naturnähe wohnt oder spazieren geht, der sollte sich einen Laubwald aussuchen. Die Laubbäume filtern die Pollen der Wiesen.
  • Eine Sonnenbrille schützt die Augen beim Spazierengehen.
  • Mittags zwischen 11 und 14 Uhr ist die Pollenbelastung in der Luft am höchsten, wenn möglich zu diesen Zeiten nicht an die freie Luft gehen.
     

Weitere Informationen zur Heuschnupfen-Behandlung.

 

Linktipps:

Eine gute Zusammenfassung zum Thema Heuschnupfen findet ihr auf apotheken-coupons.de.


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