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Hautpflege bei Neurodermitis

Im Mittelpunkt der äußeren Therapien der Neurodermitis-Behandlung steht die Hautpflege mit Salben, Cremes und Lotionen. Je nachdem, welche Symptome in welcher Stärke aufgetreten sind, kommen dabei ganz unterschiedliche Mittel zum Einsatz. Ziel ist es, die Auswirkungen (Symptome) der Erkrankung zu lindern, nicht aber die Auslöser selbst anzugreifen.

Durch eine Basispflege soll die Haut gestärkt werden, damit sie weniger empfindlich auf Reizungen und Allergene reagiert. Lotionen aus Öl und Wasser sollen die Haut mit Fett versorgen, die bei Menschen mit Neurodermitis oft sehr ausgetrocknet ist. Auch (rückfettende) Ölbäder bei 37 Grad Celsius können dabei helfen. Sie lösen Krusten und Schuppen ab, befeuchten die Haut und waschen gleichzeitig allergieauslösende Substanzen ab. Entzündete und nässende Haut hingegen sollte mit wasserhaltigen Cremes behandelt werden.

Am besten cremt man die Haut zwei- bis dreimal täglich ein (siehe auch unseren Sonderartikel zu "Richtig Eincremen bei Neurodermitis".

Warme oder nasse Umschläge unterstützen die Heilung und Linderung der Symptome. Sie reduzieren – durch ihre kühlende Wirkung – den Juckreiz, besonders in den heißen Sommermonaten. Unbedingt vermieden werden sollten Seifen, die der Haut zusätzlich Fett entziehen oder den Schutzmantel der Haut weiter zerstören. Inhaltsstoffe wie Alkohol (oder andere, die als „Ethoxlyate“ gekennzeichnet sind), Natriumlaurylsulfat, Parfüm und Konservierungsstoffe müssen gemieden werden.

 

Zum Waschen eignen sich pH-neutrale, seifenfreie, synthetisch hergestelle Waschlotionen am besten. Insgesamt schadet zu häufiges Baden und Duschen – mit Ausnahme der Ölbäder. Das Duschen sollte eher abends als morgens stattfinden. Neurodermitiker leiden häufig auch unter Pollenallergien und Heuschnupfen. Um die im Haar und an der Haut aufgenommenen Pollen nicht noch weiter in der Wohnung zu verteilen, sollte daher das Waschen am Abend erfolgen. Darüber hinaus sollten Sauna- und Schwimmbadaufenthalte reduziert werden, da sie die Haut stark beanspruchen.

Auch die Waschmittel sollten sorgfältig ausgewählt werden, da Allergien und Neurodermitis durch Waschmittel und deren Rückstände in Kleidungsstücken ungünstig beeinflusst werden können. Insbesondere sollte auf Weichspüler verzichtet werden, eine "weiche Wäsche" kann unbedenklich mit Einsatz eines Wäschetrockner-Gerätes erreicht werden.

Weiter zu Neurodermitis Cremes und Salben 

 

 

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"Der Schriftbeitrag wurde von mir in meiner Eigenschaft als ärztlicher Beirat auf seine medizinische Aussagen geprüft. Es bestehen keine Bedenken. Der Beitrag eignet sich sehr gut als Vorinformation der Leidtragenden, kann jedoch nicht die individuelle ärztliche Diagnose, Beratung und Therapie ersetzen. Ich empfehle deshalb ausdrücklich den persönlichen Arztbesuch." Dr. med. Regine Sticken, Meldorf, www.hautarzt-meldorf.de

 



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2 Antworten zu “Hautpflege bei Neurodermitis”

  1. Silke Scholz sagt:

    Hallo Schatz,
    zuerst wirst Du aber einen Arzt konsultieren. Aber Deine geschilderten Symptome wuerden leider auf diese Hauterkrankung passen.
    Aber man kann die Folgen lindern, man muss es nur wissen und die richtigen Produkte verwenden.
    Sophia hat eine sehr helle und empfindliche Haut.
    Alles Liebe Mama

  2. Silke Scholz sagt:

    Ich hoffe, dass es klappt.

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