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Hautflechte

Die Hautflechte (Mykose) ist eine Erkrankung verschiedener einzelner Körperpartien durch eine Infektion mit einem Pilz. Oft ist die Hautflechte körperlich und seelisch sehr schmerzhaft für den Patienten, bei einer raschen Therapie und unter Anleitung eines guten Dermatologen bestehen jedoch sehr positive Heilungschancen. 

Die Hautflechte zählt zu den Infektionskrankheiten, genauer zu den Mykosen. Hervorgerufen wird sie durch panthogene Pilze auf der Hautoberfläche. Die wichtigste Rolle dabei spielen:

  • Schimmelpilze
  • Hefen (Sprosspilze)
  • Fadenpilze (Dermatophyten)

Erkennbar ist eine ausbrechende Mykose meist durch „Wachstumsringe“ mit rötlichen Papeln. Neben der Haut können auch die Schleimhäute betroffen sein.

Hautflechte – Ursachen

Die Ursachen der Hautflechte sind unterschiedlich, meist liegt jedoch ein Befall von parasitären Pilzen vor.

Am häufigsten dafür verantwortlich sind Fadenpilze (Dermatophyten), die meist durch Hautkontakt mit bereits betroffenen Personen übertragen werden. Diese Pilzsporen übertragen sich über einzelne Hautschuppen.

Mitunter kann die Mykose weitgehend symptomfrei verlaufen, vor allem wenn nur die Schleimhäute betroffen sind. In diesen Fällen sind es am häufigsten die Candidapilze, die die Krankheit auslösen. Sie übertragen sich Mensch zu Mensch und führen in der Regel nur dann zu einer Infektion, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Besonders häufig betroffen sind hiervon Menschen mit chronischer Immunschwäche, schweren Operationen oder nach einer Chemotherapie.

Weiterhin können Schimmelpilze die Ursache sein.

Hautflechte – Symptome

Die Hautflechte kann zahlreiche verschiedene Symptome hervorrufen. Zu Beginn ist oft nur die betroffene Haut gerötet, teils mit rötlichen Papeln übersehen. Dabei handelt es sich meist um kreisrunde Wachstumsringe, die sich mehr und mehr ausdehnen.

Weitere Symptome sind teils massiver Juckreiz an der erkrankten Hautpartie und eine vermehrte Hautschuppung.

Schmerzen und schwerwiegende Beeinträchtigung treten meist noch nicht kurz nach dem Ausbruch auf, können aber hinzukommen.

Diese Mykose ist für die Betroffenen oft auch psychisch sehr belastend.

Unter Umständen kann die Infektion chronisch verlaufen.

Siehe auch Hautflechte Bilder

Hautflechte – Diagnose

Diagnostiziert werden sollte die Hautflechte möglichst schnell – denn je rascher die Therapie einsetzt, umso vielversprechender ist diese. Der Hautarzt erkennt die Mykose oft schon per körperlicher Untersuchung und Betrachtung der Symptome. Meist entnimmt er zudem eine Hautschuppe und untersucht sie unter dem Mikroskop. Bestätigt sich der Anfangsverdacht, kann die Ausbreitung des Pilzes labortechnisch mittels einer Aufzucht des Erregers bestimmt werden. Entsprechend der Art und Schwere der Infektion werden anschließend die passenden Behandlungsmaßnahmen eingeleitet.

Hautflechte – Behandlung

Meist beginnt die Therapie einer Hautflechte mit einer lokalen Behandlung der betroffenen Stellen mit Cremes, Lotionen und Salben mit Antimykotika und anderen Wirkstoffarten. Die lokale Behandlung hat den Vorteil, dass die medizinisch wirksamen Substanzen zwar in die Haut, nicht aber tiefer in den Körper eindringen können, was das Risiko von Nebenwirkungen deutlich begrenzt.

Bei einem schweren Krankheitsverlauf kann jedoch auch eine systemische Therapie mit Tabletten oder Spritzen nötig werden, wobei Nebenwirkungen vermehrt auftreten können.

In sehr schweren Fällen und wenn die anderen Maßnahmen nicht ausreichend geholfen haben werden lokale und systemische Arzneimittel kombiniert.

Ist nicht die Haut, sondern die Schleimhaut betroffen, sind lokale Behandlungen ebenfalls möglich, allerdings werden meist Zäpfchen oder Säfte verordnet. Die eingesetzten Medikamente richten sich nach der Art des vorliegenden Pilzbefalls.

Hautflechte vorbeugen

Ein intaktes Immunsystem ist der beste Schutz vor einer Hautflechte. Körperliche Bewegung, frische Luft und eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Nährstoffen und Vitaminen versetzen den Körper in die Lage, sich bestmöglich gegen die Pilze zu schützen.

Wer bereits entsprechende Symptome verspürt sollte möglichst schnell einen Facharzt (Dermatologen) aufsuchen, da sich die Mykose schnell ausbreiten kann.


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