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Hausstaubmilben und Neurodermitis

Hausstaubmilben ernähren sich von abgefallenen Hautschuppen. Die winzigen Spinnentiere leben in Betten und Teppichen sowie auf Polstermöbeln und Gardinen. Sie lieben feuchtes (Luftfeuchtigkeit von 60 – 80%) und warmes (25 – 30 Grad Celsius) Raumklima und vermehren sich hauptsächlich zwischen Mai und Oktober.

Dabei ernähren sie sich hauptsächlich von Hautschuppen. Der Kot der Hausstaubmilben verteilt sich als feiner Staub in der Luft und kann eingeatmet werden. Dies kann Allergien hervorrufen (nicht die Milben selbst), zum Beispiel die Hausstaubmilbenallergie und damit Neurodermitis auslösen oder verschlechtern. In der Apotheke werden Tests verkauft, mit denen die Anzahl der Milben in der Wohnung gemessen werden kann.

Stellt sich dann heraus, dass der eigene Wohnraum befallen ist, hilft ein monatliches heißes Waschen ab 60 Grad (oder Dampfbügeln) aller Stoffe Polster, Kuscheltiere etc. und ein feuchtes Abwischen des Bodens und der Möbel. Kuscheltiere können notfalls auch für 12 Stunden in den Gefrierschrank und anschließend bei verträglicher Temperatur gewaschen werden.

Staubsaugertüten sollten wöchentlich gewechselt werden, da sich die Milben sehr gut in ihnen vermehren können. Beim nächsten Saugen würde sich dann die aus dem Sauger gezogene Luft im Raum verteilen, die noch stärker mit den Allergenen belastet ist. Sogenannte „Encasing-Bezüge“ für Matratzen und Bettwäsche sind allergendicht und können so auch für lang anhaltende Ruhe vor den Schädlingen im Schlafzimmer sorgen. Dazu hilft regelmäßiges Lüften, um die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zu senken.

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