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Gersten-Allergie

Gersten-Allergie

Verbreitung und Symptome

Gerste gilt als eine der ersten durch den Menschen kultivierte Getreideart. In Mitteleuropa wird Gerste vor allem zum Brauen von Bier (siehe auch Malz-Allergie), zur Herstellung von Graupen und auch – in geringerem Maße – für Brotgetreide verwendet. Daneben wird Gerste zur Herstellung von Kornbranntwein und Whiskey verwendet.

Gerstenmehl kann inhalativ (über die Atmung) und als Nahrungsmittel zu Allergien führen. Nahrungsmittelallergien auf Gerstenmehl sind jedoch, im Vergleich zu Roggen- und Weizenmehl – sehr viel seltener.

Gerstenpollen spielt aus allergologischer Sicht keine Rolle. Denn Gerste setzt nur sehr wenige Pollen frei.

Kreuzallergien

Kreuzallergien bestehen bestehen keine (->Was sind Kreuzallergien?).

Diagnose

Erfolgt durch den Pricktest oder RAST. Siehe auch unseren Sonderbeitrag zum Thema "Allergietests".



Therapie

Im Falle einer Gerstenmehl-Allergie sollte auf Gerstenmehl sowie auf Produkte aus Gerstenmehl, u.a. Graupen und Fladenbrot, verzichtet werden. Eine Hyposensibilisierung kann helfen, sollte eine Gerstenpollen-Allergie bestehen. Diese ist jedoch sehr selten.

Mehr zum Thema Allergene in unserem Allergen-Navigator.

 

 

Bild: pixelio.de / Rolf Handke


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