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Gegen Grippe impfen lassen trotz Schuppenflechte?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts ruft jährlich im Herbst zur Grippeschutzimpfung auf. Vor allem Personen mit einem erhöhten Infektionsrisiko und jene, für die eine Infektion erhöhte Gefahren mit sich bringt, sollten die Impfung durchführen lassen.

Risikogruppen sind unter anderem:

  • Menschen ab 60
  • Angestellte in Kindergärten
  • Angestellte im Pflegebereich (Krankenhaus, Altenheim)

Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand kann eine Grippeschutzimpfung keinen neuen Schuppenflechte-Schub auslösen, das vereinzelte gleichzeitige Auftreten wird auf einen Zufall zurückgeführt.

Und dennoch ist für Psoriasis-Patienten Vorsicht geboten:

  • Ärzte empfehlen, die Impfung nicht während eines akuten Schubs durchführen zu lassen, sondern auf einen schubfreien Zeitabschnitt zu warten. Nach einem akuten Schub sollten mindestens zwei Wochen vergehen.
  • Auch wer Immunsuppressiva einnimmt, sollte ebenfalls nicht oder nur nach einer genauen Absprache mit dem Arzt geimpft werden. Zu dieser Medikamenten-Gruppe zählen u.a. Cylcosporin, Methotrexat, Leflunomid, Infliximab sowie hochdosierte Cortison-Präparate ab 5 mg Prednisolon.

Bei örtlich begrenzt aufgetragenen Cortison-Salben besteht hingegen keine Gefahr.

Mehr zur Schuppenflechte.
 


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