Formaldehyd

Formaldehyd* wird bei der Herstellung von Farbstoffen, Arzneistoffen und bei der Textilveredelung („knitterfrei“) eingesetzt. Formaldehyd soll in überhöhter Konzentration Allergien auslösen sowie den Hautzustand von Neurodermitis-Patienten erheblich verschlechtern. Darüber hinaus steht Formaldehyd im Verdacht, das allgemeine Krebsrisisiko zu erhöhen.

Insbesondere in Kinderzimmern kommt es laut aktuellster Studien häufig zu erhöhten Formaldehyd-Konzentrationen. Dafür verantwortlich sind Lack- und Farbstoffausdünstungen aus günstigen Furniermöbeln, Bodenbelegen und Textilien. 

Unter anderen bietet das Institut für Angewandte Umweltforschung e.V. (kostenpflichtige) Analysen für Formaldehyd-Konzentrationen an. Dabei kann die Probenahme selbst oder durch Fachpersonal des Instituts erfolgen.

Ein Hersteller, der konsequent auf formaldehyd-arme Produkte setzt, ist MOSO Bambus (Bodenbelege, Parkett). Auch IKEA befolgt bei seinen Möbeln in der Produktion konsequent die Emissionsrichtlinie E1 und unterschreitet diese deutlich.

 

 

*Formaldehyd ist der Laienbegriff für die giftige chemische Verbindung Methanal.

 

 

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