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Fibrome selbst entfernen?

Fibrome („Fleischwarzen“) sind gutartige Wucherungen des Bindegewebes, die häufig an Hals, Kopf und Armen und Beinen entstehen, teils aber auch unsichtbar die Schleimhäute betreffen. Sie sind unbedenklich, können aber aus kosmetischen Gründen stören. Davon, Fibrome selbst zu entfernen, raten Dermatologen ab. Warum das so ist, und welche Alternativen es gibt: jucknix verrät es.

Mit fortschreitendem Alter zahlreicher werdend, können die kleinen Tumore den Betroffenen durch ihr unschönes Aussehen stören. Sie sind hautfarben bis dunkelbraun und maximal einen Zentimeter groß. Grundsätzlich ist es aus medizinischer Sicht nicht nötig, Fribome zu entfernen. Neben der Optik können die Weichteilwucherungen auch dann stören, wenn sie ungünstig platziert sind, und zum Beispiel die Kleidung immer wieder an ihnen reibt.

Wer Fibrome entfernen lassen will, sollte einen Dermatologen aufsuchen. Für ihn ist der Eingriff reine Routine, viele Ärzte nehmen ihn fünf- bis zehnmal täglich vor. Am häufigsten ist dabei der einfache Scherenschnitt – ohne örtliche Betäubung, da diese oft schmerzhafter ist als der kleine Schnitt selbst. Bei größeren Wucherungen kann die Haut auch lokal betäubt, mit einem Skalpell vom Fibrom befreit und anschließend vernäht werden. Falls der Verdacht besteht, dass es sich nicht um ein gutartiges Fibrom, sondern ein bösartiges Sarkom handelt, kann das entfernte Gewebe untersucht werden. Neben dem operativen Eingriff können auch die Vereisung oder Elektrochirurgie sowie die Lasertherapie angewendet werden. Letztere ist vor allem zur Vorbeugung erneut entstehender Wucherungen geeignet.

Die Kosten für die Entfernung von Fibromen übernimmt die Kasse nur, wenn die Wucherungen aufgrund ihrer Größe oder Lage (z.B. am Augenlid) problematisch sind, doch auch die Selbstzahlung ist nicht teuer.

Fibrome selbst entfernen zu wollen hat da mitunter einen höheren Preis: Infektionen der Wunde, unnötige Verletzungen der umliegenden Haut oder Narben. Schlimmstenfalls hat man die Hautveränderung auch mit einer bösartigen verwechselt, deren unzulängliche Behandlung zu ernsthaften Erkrankungen wie dem schwarzen Hautkrebs führen kann.
 


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