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Fettcreme

Die Fettcreme ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung trockener Haut und mit trockener Haut einhergehender Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Ekzemen, Fischschuppenkrankheit oder Neurodermitis. Eine gute Fettcreme enthält – neben einem hohen Fettanteil (Wasser-in-Öl-Emulsion) – ungesättigte Fettsäuren und teilweise auch zusätzliche Substanzen wie Harnstoff (Urea), die dafür sorgen, dass die Haut möglichst langfristig eingefettet ist, Verhornungen schneller abschuppen und die Haut wieder weich wird. Fettcremes machen angeschlagene Haut geschmeidiger und glatter, zudem erhöhen sie ihre Schutzbarriere gegenüber Schadstoffen und Reizungen und beugen Hautrissen vor. Weiterhin kann die Fettcreme Juckreiz lindern, teils auch Schmerzen.

Die Ursachen trockener Haut sind vielfältig, sie können genetisch, durch das Alter, durch die Umwelt sowie durch Hautkrankheiten bedingt sein. Eine besonders trockene Haut kann sich kaum selbst regenieren und braucht die tägliche Pflege mit reichhaltigen Cremes.

Zu den bekanntesten Fettcremes zählen:

Die Fettcremes enthalten zum Teil Substanzen, gegen die eine Allergie bestehen kann. Manche der Produkte sind außerdem bei entzündlichen oder nässenden Hautarealen nicht geeignet. Daher sollte die Packungsbeilage auf Inhaltsstoffe geprüft werden, bevor man die Creme auf die ohnehin empfindliche Haut schmiert.

Fettcreme richtig anwenden

Je nach verwendeter Creme kann das Produkt mehrmals täglich nach Bedarf auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden. Meist reicht es, die Mittel zweimal täglich anzuwenden. Sollte sich der Hautzustand nach etwa vier Wochen nicht bessern, sollte man spätestens dann einen Hautarzt aufsuchen, sofern noch nicht geschehen. Im Gesicht sollte Fettcreme (vor allem in der Nähe der Schleimhäute von Augen und Mund) nur vorsichtig, idealerweise nach Absprache mit dem Arzt, aufgetragen werden – die Gesichtshaut ist besonders dünn und empfindlich. Stillende Mütter sollten die Fettcreme nicht im Brustbereich auftragen.

Die meisten Fettcremes sollen innerhalb von sechs Monaten verbraucht werden, wenn sie einmal geöffnet sind. Sie sollten nicht bei einer Temperatur von über 25 Grad gelagert werden.

Ein letzter Hinweis: Fettcremes können Paraffin enthalten, das die Wirksamkeit von Kondomen beeinträchtigen kann.

 


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