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Feigwarzen-Übertragung

Die Feigwarzen-Übertragung erfolgt, wenn humane Papilloviren (HPV-Viren) übertragen werden, meist durch Geschlechtsverkehr. Die Feigwarzen (Genitalwarzen, Kondylome) gehören zu den weltweit am weitesten verbreiteten Geschlechtskrankheiten, mehr als 30 Millionen Menschen stecken sich jedes Jahr neu mit dem HPV-Virus an.

Die Hälfte der Betroffenen merkt nichts von der Feigwarzen-Übertragung, da die Feigwarzen auch unsichtbar an den Schleimhäuten auftreten können. Problematisch ist dies, weil aus den zunächst gutartigen Genitalwarzen bösartige Tumore wie der Gebärmutterkrebs, Analkrebs oder Peniskrebs entstehen können. Unterschieden werden HPV-Viren mit niedrigem und mit hohem Risiko einer resultierenden Krebserkrankung.

Frauen und Männer sind gleichermaßen oft betroffen, das höchste Risiko zur Übertragung der Feigwarzen besteht für Menschen, die häufig ihre Sexualpartner wechseln, für Raucher und für Frauen, die die Antibabypille nehmen. Der Altersgipfel liegt bei Menschen zwischen 20 bis 24 Jahren.

Die Feigwarzen können allerdings nicht nur beim Sex übertragen werden, sondern auch beim gemeinsamen Baden sowie über Gegenstände, die zuvor von einem Infizierten berührt wurden. Die Viren können von Gegenständen über kleine Verletzungen von Haut oder Schleimhaut in den Körper eindringen und ihn infizieren. Auch ein Neugeborenes kann sich bei der Geburt anstecken, wenn die Mutter infiziert ist.

Wird eine Feigwarzen-Erkrankung diagnostiziert, sollte der Partner ebenfalls getestet werden. Erkrankt ein Kind an den Genitalwarzen, könnte dies auch ein Hinweis auf sexuellen Missbrauch sein.

Nach der Übertragung vergehen etwa drei Wochen bis Monate, bis sich die Feigwarzen entwickeln.
Vor der Feigwarzen-Übertragung können schützen:

  • Kondome (aber nur bedingt)
  • Eine HPV-Vierfachimpfung (Vorbeugung zu 90%)
     

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