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Feiertage und Hautkrankheiten – den Weihnachtsstress im Griff haben

Zur Winterzeit ist die Haut ohnehin belastet. Trockene Heizungsluft drinnen und hautfeindliche Kälte draußen führen oft zur Verschlechterung der Haut bei Neurodermitis, Schuppenflechte und Co. Wenn dann noch der Stress durch Geschenkekaufen, Backen, Kochen, Putzen, Schmücken, Verwandte und den äußerlichen Zwang zur Harmonie und Fröhlichkeit hinzukommt, klagen viele Betroffene über neue Ekzem-Schübe und verstärkten Juckreiz. Doch das muss nicht sein.

Gemeinhin ist es nicht gerade anerkannt, sich selbst zur Weihnachtszeit auch mal wichtig zu nehmen oder gar zu verwöhnen. Sich die Ruhe zu gönnen, die man verdient hat. Sich mal zurückziehen zu können. Wer es aber doch tut, dem wird seine Haut danken.

Zurückziehen

Die ganzen Anforderungen, die mit der festlichen Jahreszeit einhergehen, hinterlassen oft Spuren, die man erst dann merkt, wenn man mal für sich allein ist, und feststellen muss, wie sehr man sich in der Hektik  wortwörtlich wieder aufgerieben und aufgekratzt hat. Wo kannst Du für Dich allein sein, durchatmen, Dich selbst wahrnehmen? Vielleicht im Badezimmer, mit einem schönen Bad (hinterher Eincremen nicht vergessen) und einer Gesichtsmaske auf Naturbasis?

Ruhen

Du bist allein, hast Dich freigekämpft, atmest durch und spürst Dich selbst wieder. Dann ist jetzt die Zeit gekommen, Dich bewusst zu entspannen. Fernseher aus, Musik aus, Tür zu. Ruhe. Stille. Du hast Dir eine kleine Auszeit nach einem anstrengenden Jahr verdient. Vergiss den Trubel vor der Tür, vor dem nächsten Weihnachtsessen, den nächsten Anforderungen. Mach die Augen zu, achte auf Deine Atmung, spüre nach, wie es Dir geht.

Pflegen

Spannende, juckende, raue, rissige Haut steht im Winter auf der Tagesordnung. Feuchtigkeit und Fett werden der ohnehin schon angeschlagenen Haut von Neurodermitikern und Psoriatikern durch das Klima entzogen. Da hilft nur eines: die richtige und sorgfältige Hautpflege. Empfehlenswert sind zum Beispiel Cremes mit Urea, Avocado- oder Mandelöl sowie Sheabutter. Hervorragend eignen sich auch Kombinationen aus Avocadoöl, Panthenol und Vitamin E. Beruhigen kann man seine Haut auch mit Nachtkerzenöl oder anderen Produkten mit reichlich Gamma-Linolsäure. So kann man den Spannungsgefühlen, dem Juckreiz und der trockenen Haut Einhalt gebieten. Aber nur dann, wenn man die Produkte auch regelmäßig nutzt und nicht nur sporadisch. Die tägliche Basispflege ist schließlich im Winter besonders bedeutsam. Nachtkerzenöl-Hautcremes gibt es von Eucerin, Kneipp und vielen weiteren renommierten Herstellern.

 

 


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