});

Familienurlaub in Spanien – Was muss man bei einer Sonnenallergie beachten? (Gastbeitrag)

Die schönste Zeit im Jahr – ein Familienurlaub. Besonders gut relaxen lässt es sich in einer familienfreundlichen Clubanlange an Spaniens Traumstränden. Hier braucht man sich um nichts sorgen. Wunderschön gelegene, weitläufige Anlagen direkt am Meer. Eine Vielfalt spanischer und internationaler Gaumenfreuden. Ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm aus Wellness- und Sportangeboten, betreut von qualifizierten Animateuren und ausgebildeten Sportlehrern stellt den Urlauber höchstens vor die süße Qual der Wahl, was man heute am liebsten machen möchte. Auf die Kinder warten jeden Tag neue spannende Abenteuer in den qualifiziert betreuten Kinderclubs. Da kommt bestimmt keine Langeweile auf. Jeder macht das, woran er am meisten Spaß hat! Die Kinder können toben und die Eltern die Sonne genießen.

Doch was tun, wenn die perfekte Urlaubsstimmung plötzlich getrübt wird?  Juckreiz, brennende, gerötete und nässende Haut und  Quaddel- oder Pustelbildung, die Symptome einer Sonnenallergie. Statt Urlaubsfreude wird der Sonnenbadespaß zur Qual.

Erste Hilfe im Urlaub

Der erste und wichtigste Schritt beim Auftreten einer Sonnenallergie ist die Vermeidung der Sonne. Da die vollständige Vermeidung der UV-Strahlung in sonnigen Urlaubsländern nicht möglich ist, sollten Betroffene geeignete Kleidung tragen und Sonnenschutzcremes mit UV-A- und UV-B-Filter und einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 verwenden. Gerade Kinder leiden häufiger unter einer Sonnenallergie. Deshalb sollte man Kinder nie ohne T-Shirt und Sonnenhut  in der Sonne spielen lassen.  Denn die  höher gelegenen Körperpartien wie Gesicht, Hals und Schultern sind der Strahlung in besonderem Maße ausgesetzt. Doch häufig sind gerade die Mittel Schuld, die uns vor der Sonne schützen sollen. Schweiß und fetthaltige Sonnencremes vertragen sich nicht gut auf der Haut. Diese reagiert mit Entzündungen oder einer allergischen Reaktion. Statt fetthaltiger Cremes verwendet man besser Sonnengels mit einem hohen UV-A-Filter. Hautreizende Substanzen wie Deo, Parfum und andere Kosmetika sollte man ebenfalls vermeiden. Sie können das Auftreten einer Allergie begünstigen oder verstärken. In schweren Fällen helfen Antihistaminika und Cortison, z.B. in Form von Cremes, die Symptome der Sonnenallergie zu lindern. In der Regel bilden sich die Symptome nach einigen Tagen zurück. Zudem hat  unsere Haut die Fähigkeit, sich an die Sonne zu gewöhnen, so dass die Symptome während des Urlaubs weniger stark oder sogar überhaupt nicht mehr auftreten.

Vorbeugen statt im Urlaub leiden

Das Beste für eine ungetrübte Urlaubsstimmung ist es, der Sonnenallergie vorzubeugen.  Denn wer schon einmal eine Sonnenallergie hatte, kann sie jederzeit wieder bekommen. Betroffene gewöhnen am besten ihre Haut langsam an die höhere UV-Strahlung in Ländern wie Spanien. Zu Beginn des Urlaubs hält man sich nur im Schatten auf. Dann wechselt man für kurze Zeit in den Halbschatten, wobei man die Zeitspanne langsam steigert, bevor man sich schließlich in die pralle Sonne wagt. Und auch mit der Ernährung kann man vorbeugen:

  • Glycosylrutin
  • Vitamin E oder C
  • Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl

stärken das Immunsystem und helfen, das Auftreten einer Sonnenallergie zu verhindern. Dann steht dem unbeschwerten Urlaub nichts mehr im Weg.

 


Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Sonnenallergie – Verlauf Die Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) tritt häufig bereits im Kindesalter erstmalig...
  2. Sonnenallergie vorbeugen Sonnenempfindliche Menschen können einer Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) vorbeugen, indem sie...
  3. Sonnenallergie Die Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) ist eine Hautreaktion auf ungewohnt hohe...
  4. Sonnenallergie – Diagnose Ein Arzt kann die Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) meist bereits anhand...
  5. Sonnenallergie – Behandlung Die wichtigste Maßnahme der Sonnenallergie-Behandlung ist die Vermeidung von UV-Licht....

Dein Kommentar

*