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Ernährungstipps bei Neurodermitis

Empfindliche Haut, starker Juckreiz und gerötete, schuppende Haut – das sind die Hauptsymptome der weit verbreitenden Hautkrankheit Neurodermitis. Kann man Neurodermitis mit der richtigen Ernährung erfolgreich lindern?

Im nachfolgenden Gastartikel finden Sie Ernährungstipps, die bei Neurodermitis helfen können. Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise von gesundesabnehmen.at zur Verfügung gestellt. Gesundes Abnehmen ist ein unabhängiges Onlinemagazin, dass sich mit Themen rund um gesunde Ernährung,  Abnehmen, Diäten und Sport befasst.

Kann man Neurodermitis mit der richtigen Ernährung lindern?

Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit einem gesunden Lebensstil ist die Grundlage für körperliche Gesundheit und Wohlbefinden. Leider gibt es keine „Zauberformel“, die gegen Neurodermitis hilft, da jeder Mensch und dessen Lebensmittelverträglichkeit sehr unterschiedlich sein können.

Dass der Burger, die Tiefkühlpizza oder der Doseneintopf nicht gerade die gesündesten Lebensmittel sind und nicht im Übermaß verzehrt werden sollten, ist weitgehend bekannt.

Denn gerade stark gewürzte Speisen, Fertigprodukte und Fast Food strotzen vor Aromazusatzstoffen, Geschmacksverstärker und weiteren Lebensmittelzusatzstoffen, die Hautreizungen auslösen oder verschlimmern können.

Daher lässt sich auch die Vermutung leicht nachvollziehen, dass gerade synthetische Inhaltstoffe, die in Lebensmitteln der „jungen Generation“ enthalten sind, Hautirritationen positiv begünstigen können. Dass eine Umstellung der Ernährung oder pauschale Diäten jedoch tatsächlich eine Wirkung zeigen, konnte wissenschaftlich noch nicht belegt werden.

Lebensmittelunverträglichkeit testen

Allergiezentrum, Haus- oder Hautarzt; durch einen Haut-, Blut- oder Provokationstest kann eine bestehende Lebensmittelunverträglichkeit festgestellt werden.

Da jeder Mensch und dessen Lebensmittelverträglichkeit sehr unterschiedlich sind, ist es schwer ohne eine genaue Diagnose Ernährungstipps zu geben. Hören Sie auf Ihren Körper und Ihren Arzt, und achten Sie darauf, wie Sie auf unterschiedliche Inhaltstoffe reagieren.

Andere Zubereitung, bessere Verträglichkeit?

Die meisten betroffenen wissen aus Erfahrung, welche Lebensmittel die Symptome der Erkrankung verstärken oder vermindern. Eine sogenannte „Suchdiät“ kann dabei helfen, die Lebensmittel, welche einem nicht guttun, zu entlarven. Bevor man jedoch ganze Lebensmittelgruppen aus dem Speiseplan streicht, sollte man versuchen, ob eventuell eine andere Zubereitung der Lebensmittel, auf die man negativ anspricht, die Lösung ist. Denn so kann man Mangelerscheinungen eventuell entgegenwirken.

Ernährungstipps bei Neurodermitis

Generell sollte man darauf achten, aus den verträglichen Lebensmitteln, einen soweit wie möglich ausgewogenen Ernährungsplan zusammenzustellen. Mit welchen Lebensmitteln Sie als Neurodermitiker eher vorsichtig umgehen sollten, und welche Nahrungsmitteln Ihnen gut tun könnten, erfahren Sie nachfolgend.

Lebensmittel, die Sie bei Neurodermitis eher vermeiden sollten

Nahrungsmitteln, mit denen Sie vorsichtig umgehen sollten:

  • Fast Food
  • Fertiggerichte
  • Lebensmittel ohne genaue Inhaltsangabe auf der Verpackung
  • scharfe Gewürze
  • sehr saure Lebensmittel (Zitrusfrüchte)
  • Alkohol
  • Vermeiden Sie zu hohen Fleisch- und Wurstkonsum.
  • Kuhmilch
  • Nüsse

Nahrungsmittel die Neurodermitis positiv beeinflussen können

Ernähren Sie sich ausgewogen, vollwertig und mit Lebensmitteln, die Sie vertragen. Die nachfolgenden Lebensmittel könnten die Symptome von Neurodermitis lindern:

  • Obst und Gemüse, wie z. B. Brokkoli oder Spinat
  • Vollkornprodukte
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  • pflanzliche Fette statt tierischen Fetten

Wir hoffen, Sie mit unserem Beitrag über Ernährungstipps bei Neurodermitis, bei der Linderung der typischen Symptome unterstützen zu können. Weitere Tipps für eine ausgewogene Ernährung und hilfreiche Ratschläge für eine gesunde Lebensweise finden Sie auf www.gesundesabnehmen.at.

 

 


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