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Neurodermitistherapie durch enthärtetes Wasser

Die Wasch- und Trinkwasserzusammensetzung kann laut einer seit 2007 durchgeführten Studie einen starken Einfluss auf das Krankheitsbild von Neurodermitispatienten haben. So treten Hauterkrankungen in Regionen mit starker Wasserhärte im Durchschnitt doppelt so häufig auf. 

Vermutlich führen hohe Kalzium- und Magnesiumkonzentrationen des "harten Wassers" beim Waschen und Duschen zu Hautreizungen. Zusätzlich führt hartes Wasser zu übermäßigen Einsatz von Seife und Duschgel, was die Haut austrocknet. Das Trinken von Wasser mit erhöhtem Härtegrad trocknet die Haut von innen zusätzlich aus.

Die bisher auswertbaren Ergebnisse der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass bereits nach wenigen Tagen der Einsatz von enthärtetem Wasser zu einer entscheidenden Verbesserung der Neurodermitis bedingten Ekzeme führen kann. 

 

Details zur Studie:

  • Seit 2007 beteiligen sich rund 200 junge Neuodermitispatienten an der Studie
  • Die Familien werden mit Wasserenthärtern ausgestattet. Die Untersuchungszeiträume betragen jeweils 4 Wochen mit und ohne Wasserenthärter
  • Der individiuelle Neurodermitiszustand wird durch Tagebucheinträge sowie computerunterstützte Armbänder protokolliert.

Quelle: British Journal of Dermatology

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