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Emulsionen – Wasser und Öl

Die Kosmetik-Industrie unterscheidet bei Emulsionen – feinen Gemischen – aus Öl und Wasser zwischen

  • Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W): Eine wässrige Grundlage wird mit Öltröpfchen angereichert. Die Öl-in-Wasser-Emulsion ist günstiger herzustellen, zieht schnell ein und kann nach dem Auftragen kühlen, wenn das Wasser verdunstet. Die O/W versorgen die Haut zwar schnell mit Feuchtigkeit, sind aber für feuchtigkeitsarme Haut nur dann geeignet, wenn sie hautidentische Aufbaustoffe enthalten, die die Feuchtigkeit in der Haut binden – zum Beispiel Hyaluronsäure, pflanzliches Glyzerin oder Urea.

    Zu den Öl-in-Wasser-Emulsionen gehören: Gele, Fluids, Lotionen und leichtere Tagescremes
     

  • Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O): Hier werden Wassertröpfchen in eine Grundlage aus Öl eingebracht. Diese Form der Emulsion muss länger in die Haut eingearbeitet werden,

    dabei gibt sie Feuchtigkeit an die Haut ab und das Fett bildet eine Schutzschicht, die sich nicht so leicht mit Wasser abwaschen lässt, weil sie die Feuchtigkeit im Hautgewebe speichert. Die Emulsionen stärken dann den Schutzmantel fettarmer Haut.

    Wasser-in-Öl-Emulsionen werden verwendet für: reichhaltigere Nachtcremes und Spezialcremes für trockene Haut
     


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