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Dornwarze

Die Dornwarze ist eine Warze, die an den Fußsohlen auftritt. Anders als andere Warzen wächst sie nicht nach außen, sondern nach innen – wie ein Dorn. Die Dornwarze kann starke Schmerzen hervorrufen, vor allem beim Gehen. Betroffen ist meist der Ballenbereich. Überwiegend Kinder um das 12. Lebensjahr sowie Frauen in den Zwanzigern leiden unter der Wucherung.

Dornwarze – Ursachen

Die Dornwarze wird durch Viren vom Typ der HPV-Viren (Humanes Papilloma Virus, siehe auch Papillomatose) verursacht. Deutschlandweit erkranken etwa 750.000 Menschen jährlich neu an einer Infektion mit HPV. Bis heute sind etwa 100 verschiedene Subtypen von Viren bekannt, die Warzen hervorrufen können. Anstecken kann man sich unter anderem im Schwimmbad und in Umkleidekabinen, die Viren halten sich bevorzugt im feuchtwarmen Milieu auf.

Dornwarze – Symptome und Diagnose

Die Dornwarze zeigt sich als verdickte Hornhautschicht, die mit zahlreichen Pünktchen besprenkelt ist, die meist rot oder schwarz sind. Diese Pünktchen entstehen durch Einblutungen in den Grenzbereich zwischen Leder- und Oberhaut. Die Warzen können einzeln oder gruppiert im sogenannten Warzenmosaik auftreten, das anfangs rau ist, durch die mechanische Belastung des Fußes jedoch über die Zeit glatt gescheuert wird. In der Mitte einer Dornwarze kann eine dunkler gefärbte Verhornung erkennbar sein.

Durch die nach innen in die Fußsohle wachsende Wucherung kommt es zu einem Druckgefühl, beim Auftreten zu teils sehr starken Schmerzen.

Die Diagnose ist durch den Arzt aufgrund des typischen und sichtbaren Krankheitsbildes der Dornwarze in der Regel unkompliziert.

Siehe auch: Dornwarzen bei Kindern

Therapie von Dornwarzen

Im Mittelpunkt der Therapie stehen die Druckentlastung der Fußsohle zur Linderung von Belastungsschmerzen im Bereich der Dornwarze (z.B. durch spezielle Schuheinlagen), außerdem wird die Warze entfernt.

Um eine Dornwarze zu entfernen, können Hornhauthobel, einweichende Bäder und Warzenmittel wie salicylsäurehaltige Pflaster oder flüssige Arzneimittel mit Salicylsäure oder Milchsäure verwendet. Dabei wird die Warze abwechselnd abgekratzt und ein Mittel aufgetragen, bis sie verschwunden ist (dauert meist einige Wochen). Die Salicylsäure sollte nicht das umgebende gesunde Hautgewebe berühren, dieses reibt man vor der Behandlung daher am besten mit einer Fettcreme ein.

Die Wucherung kann auch beim Arzt mit einem scharfen Löffel ausgekratzt oder einem anderen chirurgischen Eingriff beseitigt sowie mittels Vereisung mit Stickstoff entfernt werden. Möglich ist auch eine Laserbehandlung.

Neben den schulmedizinischen Maßnahmen oder ergänzend dazu können Naturheilmittel ausprobiert werden. Da wäre zum Beispiel das Besprechen von Warzen, die Anwendung von Zitronensaft oder Apfelessig, das Einreibung mit einem Brei aus Schöllkraut oder Löwenzahn oder einer Zwiebel
Die Rückfallquote ist bei Dornwarzen leider recht hoch.
 


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