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Dermatose

Dermatose ist der medizinische Begriff für Hautkrankheiten. Dermatosen werden von Dermatologen, also Hautärzten, behandelt. Neben den Erkrankungen der eigentlichen Haut zählen auch Erkrankungen der Hautanhangsgebilde zu den Dermatosen. Darunter fallen alle Krankheiten, die Haare, Nägel, Talgdrüsen und Schweißdrüsen betreffen.

Dermatose – Symptome und Ursachen 

Die Dermatose kann in unzähligen Formen und Mischformen auftreten und ebenso viele Symptome mit sich bringen.

Ist das Erscheinungsbild der Haut an der erkrankten Stelle verändert, spricht man von Hautveränderungen oder „Effloreszenzen“. Unterschieden werden dann die Primäreffloreszenzen und die Sekundäreffloreszenzen.

Zu den Primäreffloreszenzen der Dermatose gehören: 

  • Flecken (Macula)
  • Knötchen (Papel)
  • Eiterknötchen (Pustel)
  • Knoten (Nodus)
  • Quaddeln (Urtica)
  • Plaque

Unter die Sekundäreffloreszenzen fallen unter anderem:

  • Krusten
  • Hautschuppen
  • Risse (Fissuren, Rhagaden)

Beide Hautveränderungen können Juckreiz, Brennen oder Schmerzen verursachen. Die Dermatose kann daher nicht nur kosmetisch unschön und psychologisch belastend sein, sondern auch mit unangenehmen Körperempfindungen einhergehen und im Alltag teils massiv stören. Manche Dermatosen wie der Hautkrebs können außerdem zum Tod führen, wenn sie nicht erkannt und behandelt werden. Der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom) ist sogar grundsätzlich nicht heilbar.

Schwere Dermatosen machen zudem oft stark wirksame Medikamente nötig, die verschiedenste Nebenwirkungen zur Folge haben können.

Auf jucknix findet ihr zu den am häufigsten auftretenden Dermatosen, Hautveränderungen und damit zusammenhängenden Themen zahlreiche Tipps, siehe:

  • Akne
  • Aphthen
  • Aktinische Keratose
  • Asthma
  • COPD
  • Cortison
  • Dellwarzen
  • Ekzem
  • Erysipel (Wundrose)
  • Feigwarzen
  • Fußpilz
  • Gürtelrose
  • Hautpflege
  • Hautpilz (Dermatomykose)
  • Histamin
  • Hyperhidrose
  • Juckreiz
  • Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte)
  • Krätze
  • Läuse
  • Lippenherpes
  • Nagelpilz
  • Nesselsucht
  • Neurodermitis
  • Periorale Dermatitis
  • Pigmentstörung
  • Rosacea
  • Schuppenflechte
  • Seborrhoisches Ekzem
  • Sonnenbrand
  • Soor
  • Trockene Haut
  • Verbrennung (Verbrühung)
  • Vitiligo
  • Warzen

Dermatosen gehören außerdem zu den häufigsten Krankheiten. Ein Grund dafür ist, dass die Haut als Grenzorgan des Körpers so vielfältigen Einflüssen von innen (z.B. Hormone) und von außen (z.B. Sonne, Druck und Reibung, chemische Substanzen) ausgesetzt ist. Dermatosen sind zudem oft genetisch bedingt, vom Stresspegel des Betroffenen abhängig und von Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen und dem Zustand des Immunsystems im Allgemeinen. Die genauen Ursachen der Dermatosen sind in vielen Fällen noch immer nicht restlos klar.

Dermatose – Behandlung

Die Behandlungsformen der Dermatose sind genauso vielfältig wie ihre Ursachen und Symptome.  Cremes und Salben zur äußerlichen Anwendung werden ebenso eingesetzt wie Medikamente zur Einnahme wie Cortison oder Antibiotika. Auch mit Laserbehandlungen, Klimatherapien, Bestrahlungen, Chemotherapien und Operationen werden manche Dermatosen therapiert.
 


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