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Dellwarzen bei Kindern

Dellwarzen bei Kindern sind höchst ansteckende Hauterkrankung. Dabei handelt es sich um gutartige Wucherungen. Die Dellwarzen treten überwiegend bei Kindern im Vorschulalter sowie im Grundschulalter auf, ist durch pustelartige Knötchen bestimmt und kann mit allgemeinen Hautinfektionen einhergehen.

Bei den Dellwarzen (Molluske, Molluscum contagiosum) handelt es sich um Pusteln bzw. Papeln, die an Warzen erinnern – aber keine Warzen sind, sondern sogenannte Primäreffloreszenzen. Die Dellwarzen entstehen infolge einer Infektionserkrankung und können sich vor allem bei Kindern schnell ausbreiten.

Dellwarzen bei Kindern – Ursachen 

Dellwarzen resultieren aus einer Virusinfektion der Haut, hervorgerufen durch das zu den Pockenviren zählende Molluscumcontagiosum-Virus. Übertragen wird das Virus als Schmierinfektion von Mensch zu Mensch oder über gemeinsam benutzte Gegenstände wie Handtücher.

Die Ansteckung geschieht meist in Kindergärten und Grundschulen, Umkleidekabinen und Sporteinrichtungen sowie im Haushalt Familie. Besonders gefährdet sind Kinder mit anderen Hauterkrankungen, deren verletzte Haut durchlässiger für die Krankheitserreger ist. Auch Immunschwäche durch einen Infekt oder immunhemmende Medikamente erhöht das Risiko. Meist verschwinden die Dellwarzen bei Kindern nach wenigen Wochen.

Dellwarzen bei Kindern erkennen

Erkennbar sind die Mollusken als weiße, hautfarbene oder rötliche Knötchen oder Papeln mit einer Größe von etwa 1,5 bis 6 Millimetern. Die Knötchen haben eine ebene, glänzende Oberfläche und sind in der Mitte eingedellt  und oft mit einer kleinen Öffnung versehen. Drückt man darauf, fließt der sehr infektiöse Mollusken-Brei aus, der in die Haut, die damit in Berührung kommt, infizieren und zu Dellwarzen und Entzündungen führen kann. Dellwarzen treten in der Regel gehäuft auf, betroffen sind insbesondere Hals, Gesicht, Arme, Hände und Finger und Genitalien.

Die Inkubationszeit beträgt 15 Tage bis 6 Monate.

Die Diagnose ist meist durch den geschulten Blick eines Arztes unproblematisch, nur im Anfangsstadium der Erkrankung kann das Erkennen schwierig sein. Sicherheit gibt dann eine Gewebeentnahme und anschließende Untersuchung des Gewebes mit Stanzbiopsien. Durch die Analyse der Gewebeprobe können und sollten andere Warzenformen oder gar bösartige Hautveränderungen ausgeschlossen werden.

Dellwarzen bei Kindern – Therapie

Zur Behandlung von Dellwarzen stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Zwingend nötig ist die Therapie in den meisten Fällen nicht, die Hautveränderungen klingen in der Regel nach einigen Monaten spontan und ohne bleibende Schäden wieder von allein ab (sie können jedoch auch über Jahre bestehen bleiben). Eine Therapie kann die Beschwerden jedoch lindern und die Heilung fördern. In jedem Fall gilt: Dellwarzen neigen dazu, erneut aufzutreten, eine Neuinfektion mit den verantwortlichen Viren ist also jederzeit möglich.

Bei der Behandlung unterscheidet man die mechanische Entfernung der Dellwarzen, die Anwendung von Cremes oder Salben mit Vitamin-A-Säure oder die Kältetherapie sowie die Lasertherapie.

Dellwarzen mechanisch entfernen: kommt bei einzelnen Knötchen in Frage, wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Arzt entfernt die Dellwarzen chirurgisch mittels scharfem Löffel oder einer speziellen Pinzette; zudem kann die Dellwarze angerizt und anschließend ausgequetscht werden. Bei großflächige Befall ist vor allem bei Kindern eine Vollnarkose nötig.

Vitamin-A-Säure: Cremes, Salben oder Gele mit Vitamin-A-Säure können auch großflächig aufgetragen werden.

Kältetherapie (Kryotherapie): die Dellwarzen werden vereist mittels einer Kältesonde, die die betroffene Haut auf -70 bis -200 Grad Celsius abkühlt, dabei entstehen Blasen, die Dellwarzen lassen sich dann leicht entfernen.

Lasertherapie: Eine schmerzfreie Therapieoption, die auch ohne Narkose auskommt.

Dellwarzen vorbeugen

Bei den Erregern der Dellwarzen handelt es sich um hochansteckende Viren, eine sichere Vorbeugung ist damit kaum möglich. Eine gute Allgemeinhygiene schützt jedoch ein Stück weit, auch sollte der körperliche Kontakt mit bereits Infizierten vermieden werden – kein gemeinsamer Sport mit vielen Körperkontakten, keine gemeinsame Nutzung von Handtüchern und Kleidungsstücken.
 


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