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Chrom-Allergie

Verbreitung und Symptome

Neben Nickel und Kobalt gilt Chrom als das dritt verbreitetste Kontaktallergen. Da metallisches Chrom als Verchromung oder Legierung mit Stahl kaum löslich ist, führt dieses in der Regel zu keinen allergischen Reaktionen. Stattdessen rufen Chromsalze oder Chromate bei rund 1% der Bevölkerung allergische Erscheinungen hervor. Diese kommen vor in:

  • Lederwaren
  • Farben und Lacken, Holz- und Rostschutzmitteln, Farbstoffen für Textilien
  • Streichhölzern
  • Zement, Beton und Zementstaub
  • Chromat haltigen Zahnlegierungen

Als Hauptrisikogruppen gelten daher Berufe wie Bauarbeiter, Galvaniker, Angestellte in der Lederverarbeitung, Maler, Drucker und Schweißer.

Symptome einer Chrom-Allergie zeigen sich oftmals auf der Haut und den Bronchien. Daher klagen insbesondere Neurodermitis-Patienten über einer Verschlechterung der Hautsituation und stärkeren Ekzembefall. Bei Bauarbeitern, Angestellten in der Druckindustrie oder Schweißern, die Chromat über die Atemwege inhalieren, ist oftmals eine deutliche Zunahme an Asthma bronchiale zu beobachten.

Kreuzallergien

Keine (-> Was sind Kreuzallergien?)

Diagnose

Erfolgt durch den Epikutantest. Siehe auch unseren Sonderbeitrag zum Thema "Allergietests".

Therapie

Vermeidung jeglichen Kontakts mit Chrom haltigen Produkten.

Mehr zum Thema Allergene in unserem Allergen-Navigator.


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