Capsaicin gegen Ekzeme

Capsaicin ist ein Bestandteil des Cayennepfeffers. Es hat sich als wirkungsvoll in der Behandlung von Ekzemen erwiesen, insbesonders bei denen, die mit starkem Juckreiz einhergehen wie die “Juckekzeme“ oder die nummulären Ekzeme.

Capsaicin sollte nur nach Absprache mit dem Arzt verwendet werden. Üblich ist die drei- bis fünfmalige Verwendung pro Tag mit Cremes, die Capsaicin in Konzentrationen zwischen 0,025 und 0,1% enthalten.

Begonnen wird die Therapie mit einer möglichst geringen Dosis, die alle drei bis fünf Tage stufenweise erhöht wird.

Das Gesicht und der Genitalbereich sollten nicht mit dem Capsaicin in Berührung kommen, da diese Hautpartien stark durch den Pfefferbestandteil gereizt werden können. Gleiches gilt für offene Wunden, Schleimhäute und Hautrisse.

Sonstige Nebenwirkungen umfassen Rötungen, Stechen, Brennen und anfänglich erhöhter Juckreiz, insbesondere bei Schwitzen oder Wasserkontakt.

Was man sonst noch gegen den Hautausschlag tun kann, erfahrt ihr unter: Ekzem.
 

Teilen

Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Ekzeme kühlen Ekzeme gehen oft mit einem starken Juckreiz einher, teilweise auch...
  2. Cortison-Cremes und -Salben gegen Ekzeme Cremes und Salben mit Cortison sind eines der Standard-Therapieverfahren bei...
  3. Retinoide (Vitamin A) gegen Ekzeme Retinoide sind Substanzen, die chemisch mit dem Vitamin-A verwandt sind,...
  4. Gerbstoffe gegen Ekzeme Gerbstoffe werden schon seit vielen Jahren auf der ganzen Welt...
  5. Pfefferschote gegen Neurodermitis Die Pfefferschote (Capsaicin) ist zwar meist Bestandteil von Rheumasalben und...

Dein Kommentar

*