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Berufe für Neurodermitiker

Die Berufswahl bei Neurodermitis Patienten kann eine zentrale Rolle für die Ausprägung der Krankheit haben. Neurodermitiker müssen sich bewusst machen, dass die zeitliche Aussetzung und damit die Belastung der Haut bei der falschen Berufswahl immense Folgen für die Gesundheit haben kann.

Da die Neurodermitis (im Rahmen der atopischen Trias) eng mit einer starken Allergieneigung auf bestimmte Stoffe, Nahrungsmittel, Hausstaubmilben, Tierhaare und Pollen zusammenhängt, sollten ausführliche Allergietests durchgeführt werden, um bestimmte Berufe im Vorfeld auszuschließen. Aber nicht nur Allergien, sondern auch die Auswirkungen von psychischem Stress und hohem Arbeitsdruck sollten bei der beruflichen Entscheidung mit einbezogen werden.

Folgende Faustregel sollte gelten: Der Neurodermitis Patient muss sich, sein Krankheitsbild und die auslösenden Ursachen vor der Berufswahl genau analysieren und verstehen. Erst dann sollte die Berufswahl oder der Berufswechsel erfolgen. Denn bei einer starken Ausprägung der Neurodermitis, ständigem Juckreiz und allergischen Dauerreaktionen wird der Berufstätige nicht sein volles Leistungspotenzial mit in den Beruf einbringen können.

Berufe, die bei Neurodermitikern häufig zu einer ungünstigen Entwicklung der Krankheit führen sind u.a.:

Berufe, die Nahrungsmittelallergien hervorrufen oder fördern können:

 

  • Bäcker und Konditor
  • Koch

Berufe, die Allergien auf Chemikalien und Putzmittel hervorrufen oder fördern können:

  • Friseur
  • Körperpflege-berufe 
    (Kosmetikerin, Fußpflegerin) und Berufe der Krankenpflege
  • Zahnärzte und Zahntechniker
  • Fliesenleger
  • Metallschleifer, Dreher und andere Metallberufe
  • Maler, Lackierer und Anstreicher
  • Gerber, lederverarbeitende Berufe
  • Wäscher
  • Generelle Reinigungsberufe

Berufe, die Pollen- und Gräserallergien hervorrufen oder fördern können:

  • Bauberufe
  • Bauern
  • Gärtner und Landschaftspfleger

Berufe, mit hohem Stresspotenzial und psychischem Druck:

  • Berufe mit überdurchschnittlicher Leistungsbereitschaft wie Unternehmensberater
  • Berufe mit psychischen Belastungen wie Lehrer und Kindergärtner
  • Berufe, in denen die Anforderungen das eigene Leistungsvermögen übersteigen

Sollte sich bei den Prüfungen und Allergietests ein bestimmter Beruf als ungünstig erweisen, muss dies nicht gleich das "Aus" für den potentiellen Wunschberuf bedeuten. Entsprechende Maßnahmen, wie z.B. das Tragen von Plastikhandschuhen bei Allergenkontakt, kann die negative Allergiereaktion eingrenzen. In den vielen Fällen erweist sich jedoch eine alternative Berufswahl als vorteilhafter.


 

Nützliche Links:
Auf der Website ganzeitliche-gesundheit.info gibt es weitere Informationen zum Thema Allergien 
 

 

 


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