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Basenpulver bei Hautkrankheiten (Gastbeitrag)

Wie sinnvoll sind Basenpulver bei Hauterkrankungen? Immer öfter liest man von den angeblichen Wunderwirkungen von Basenpulvern bei allen möglichen von Krankheiten. Ursächlich verantwortlich für eine Vielzahl von Beschwerden soll der sogenannte Säure-Basen-Haushalt sein, der durch eine Fehlernährung, Stress, Nikotin oder Koffein ins Ungleichgewicht gerät. Basenpulver sollen hier den gewünschten Säurepuffer wieder aufbauen und den Basen-Haushalt „stabilisieren“.

Doch was bringen die basischen Pulver wirklich und wie wirken sich die Säuren auf unsere Haut aus?

Eines ist klar: Ob Schuppenflechte, Neurodermitis oder Akne – Hautkrankheiten egal welcher Art sind nicht nur gesellschaftlich und sozial unangenehm, sondern ziehen auch viele gesundheitliche Folgen mit sich. Die Vielfalt der Behandlungen nimmt bei den klassischen Hauterkrankungen von Jahr zu Jahr zu. Inzwischen findet man in quasi jeder Apotheke oder gut sortiertem Reformhaus ein großes Sortiment an Behandlungsmethoden für verschiedenste Hautleiden.

Einer der beliebtesten und gleichzeitig umstrittensten sind die basischen Pulver. Während man in zahlreichen Foren eine Unmenge an Heilerfolgen mit Basenpulvern findet, warnen offizielle Stellen vor diesen Präparaten als einziges Mittel gegen Hautkrankheiten. So meint die hessische Verbraucherzentrale in ihrer offiziellen Stellungnahme (siehe auf Wikipedia): „Die natürlichen Puffersysteme des Körpers, eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Gemüse und Obst, mäßig tierischen Lebensmitteln, viel Trinken sowie Bewegung schützen ausreichend vor Übersäuerung.“

So umstritten die Basenmittel in der Schulmedizin sind, so oft werden sie in der Nautrmedizin, zum Beispiel von Heilpraktikern, eingesetzt – mit Erfolg. Der große Unterschied in diesem Einsatz: basische Präparate sind nicht das einzige Mittel. Sie ergänzen die schulmedizinischen Heilverfahren und unterstützen die Heilung auf schonende Art und Weise. Die Einnahme von Basenpulver kann also durchaus sinnvoll sein, sofern sie nicht als Alternative, sondern als Ergänzung gesehen wird.

 

Der Artikel wurde uns vom Gesundheitsinstitut Deutschland zur Verfügung gestellt.


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