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Baby-Akne

Die Baby-Akne (Neugeborenen-Akne, Acne infantilis) ist eine Akne, die im Neugeborenenalter sichtbar ist und teils vor der Geburt, teils in den ersten drei Wochen danach auftritt. Von der Baby-Akne sind Jungen viermal häufiger betroffen als Mädchen, insgesamt hat sie jedes fünfte Baby vorrübergehend. Die Krankheit ist fast immer harmlos und verursacht dem Baby weder Juckreiz, noch sonstige Unannehmlichkeiten.

Symptome der Baby-Akne

Die Baby-Akne zeigt sich durch entzündliche, geschlossene Komedonen (Mitesser) auf den Wangen, seltener auch am Kinn oder auf der Stirn.

Verläuft die Krankheit schwerer, können auch offene Komedonen auftreten sowie Papeln und mit Eiter gefüllte Pusteln. Treten Pusteln und Papeln auf, aber keine Komedonen, dann spricht man von einer „neonatale zephale Pustulose“.

Ursachen der Baby-Akne

Als Ursachen der Baby-Akne gelten:

  • endogen (von innen): endokrine Veränderungen im Fötusalter, z.T. als Symptom einer Nebennierenerkrankung
  • exogen (von außen): mütterliche Hormone, die an den Fötus oder über die Muttermilch vom Kind aufgenommen werden

Mit falscher Ernährung oder falscher Pflege hat die Baby-Akne nichts zu tun, die Eltern trifft also definitiv keine Schuld.

Die Baby-Akne heilt in den allermeisten Fällen ohne Narben innerhalb von drei Monaten, seltener nach einem halben Jahr, spontan an.

Baby-Akne oder Säuglings-Akne?

Von der Baby-Akne oder Neugeborenen-Akne zu unterscheiden ist die Säuglings-Akne. Letztere sieht der Baby-Akne zwar ähnlich, tritt allerdings erst im 3. bis 6. Monat auf, ist erblich bedingt und juckt sie stark, sodass sich die Babys mitunter blutig kratzen. Um dauerhafte Hautschädigungen, Infektionen und Narben zu verhindern, muss das Kind vom Kratzen abgehalten und rechtzeitig und angemessen behandelt werden. Leidet ein Kind unter Säuglings-Akne, ist dies oft ein Vorbote einer späteren Akne in der Pubertät.

Behandlung der Baby-Akne

Da die Symptome der Baby-Akne das Kind in der Regel wenig stören und die Krankheit von selbst abheilt, wird der Kinderarzt gewöhnlich nichts verordnen. Die Gesichtshaut des Babys sollte etwa nach der Nahrungsaufnahme gründlich gereinigt werden.

Anders bei der Säuglingsakte: hier besteht unbedingt Handlungsbedarf in Form von Medikamenten, die die Entzündungen hemmen und gegebenenfalls Infektionen abklingen lassen. Kratzt sich das Kind, sollte es bestmöglich davon abgehalten werden, die Haut weiter zu reizen und zu schädigen. Gut geeignet sind dafür leichte Baumwollhandschuhe.
 


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