Autoimmunerkrankungen und allergische Erkrankungen

Das Immunsystem ist der Abwehrmechanismus des Körpers gegen schädliche Eindringlinge. Sowohl bei Autoimmunerkrankungen als auch bei allergischen Erkrankungen reagiert das Immunsystem jedoch in einer Weise, die dem Körper schadet, anstatt ihn zu schützen.

Allergische Erkrankungen

Bei Asthma und Allergien ist das Immunsystem überempfindlich (hypersensibel) und arbeitet unnötigerweise auf Hochtouren. Pollen, Nahrungsmittelallergene oder Kontaktallergene schätzt es dabei als gefährlich ein – und schlägt Alarm. Daraufhin werden Antikörper produziert, die sich gegen eine harmlose Substanz wenden. Haut oder Lunge zeigen dann die bekannten, unangenehmen Allergie-Symptome.

Autoimmunerkrankungen

Bei einer Autoimmunerkrankung hält das Immunsystem körpereigene, eigentlich wunderbar funktionstüchtige Zellen für Fremdkörper und greift sie an. Das Immunsystem kann also nicht zwischen Selbst und Fremdling unterscheiden. Die Folgen können sehr unangenehm, schmerzhaft und teils gefährlich (Alopezie, Lupus, Schuppenflechte, rheumatoide Arthritis, bestimmte Diabetis-Formen) bis dramatisch (z.B. rheumatisches Fieber, bei dem das Herz geschädigt werden kann) sein.
 

 

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