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Ausschlussdiät

Die Ausschlussdiät oder Eliminationsdiät ist bei Nahrungsmittelallergien sowie bei Nahrungsmittelintoleranzen manchmal der einzige Weg, den Ursachen allergischer bzw. Unverträglichkeits-Symptomen auf die Schliche zu kommen.

Der Betroffene isst zunächst nur Dinge, die er ganz sicher verträgt. Später kommen weitere Nahrungsmittel auf den Speiseplan. Durch ein Ernährungstagebuch mit Speisen und eventuellen allergischen Reaktionen werden die Inhaltstoffe so immer weiter eingekreist und können später gemieden werden.

Da Nahrungsmittelallergien auch einen Einfluss auf Neurodermitis und manchmal auch auf Nesselsucht haben können, kann die Ausschlussdiät auch Bestandteil der Behandlung von Hautkrankheiten sein.

Bei Nahrungsmittel-intoleranzen wird die Ausschlussdiät genutzt. Nach der Diagnose einer Histaminintoleranz zum Beispiel verordnet der Arzt häufig eine zwei- bis vierwöchige Kartoffel-Reis-Diät, während der sich der Körper zunächst von den Strapazen durch die schlecht verdauten Inhaltstoffe (in diesem Fall Histamin) erholen kann, um anschließend mit einzelnen Lebensmitteln auszutesten, wie viel Histamin man individuell verträgt, bis wirklich Beschwerden auftreten.

 


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