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Asthma-Medikamente – Dauermedikamente und Notfallmedikamente

Asthma-Medikamente werden in zwei Grundklassen unterschieden, die Dauermedikamente zur Langzeitkontrolle und die Notfall- oder Bedarfsmedikamente zur kurzfristigen Behandlung. Beide sind Teil eines mit dem Arzt ausgearbeiteten Asthma-Management-Programms.

Langzeitbehandlung mit Dauermedikamenten

Diese Asthma-Medikamente werden dauerhaft und vorbeugend angewendet, in den meisten Fällen täglich. Dauermedikamente sollen gegen die chronische Entzündungsbereitschaft der Atemwege beim Asthma vorgehen bzw. die Entzündungen unterdrücken. Diese Klasse der Asthma-Medikamente wird daher auch Entzündungshemmer oder Controller genannt.

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Kurzfristige Behandlung mit Notfallmedikamenten

Diese Asthma-Medikamente werden nur hin und wieder bei einer plötzlichen, schweren Verengung der Atemwege und bei starken Atembeschwerden eingesetzt. Diese Klasse der Asthma-Medikamente trägt auch die Namen Bedarfsmedikamenten oder Reliever.

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Notfallmedikamente gegen Asthma

Was und wieviel?

Welche Wirkstoffe aus den beiden Klassen in welcher Dosierung vorkommen, legt der behandelnde Arzt fest.

Entscheidend sind:

  • Schweregrad des Asthmas
  • Alter des Asthma-Patienten: Mittel und Dosierungen unterscheiden sich häufig zwischen Säuglingen und Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren
  • Krankengeschichte und körperliche Verfassung: die verordneten Medikamente müssen zum Beispiel im Rahmen einer Schwangerschaft angepasst werden
  • Andere bestehende Krankheiten und Medikamente: manche Medikamente haben Wechselwirkungen untereinander. Um das auszuschließen, muss der Arzt gründlich informiert werden über alle rezeptfreien und rezeptpflichtigen Medikamente, die man einnimmt. Andere Asthma-Medikamente sind per se nicht geeignet, wenn eine bestimmte weitere Erkrankung besteht.
  • Allergien gegen Medikamente und Nebenwirkungen: treten starke Nebenwirkungen auf, wird das Medikament natürlich in aller Regel gewechselt.
     

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