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Asthma–Behandlung durch zusätzliche Maßnahmen

Weitere Maßnahmen der Asthmatherapie beziehen den Stressfaktor als möglichen Auslöser für Asthma mit ein. Wie bei Neurodermitis – Asthma und Neurodermitis bedingen sich oft gegenseitig – kann ein guter Schlaf, gute Ernährung (frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte) geeigneter Sport sowie eine Reduktion von Stress sowie und psychischen Druck zu guten Therapieerfolgen bei der Asthmabehandlung führen.

Folgende stressreduzierende Maßnahmen haben sich bewährt:

  • Autogenes Training: Beim Autogenen Training erlernt man nicht nur, zur Ruhe zu kommen, sondern auch nach und nach Atmung, Muskelanspannung und Herzschlag zu kontrollieren. Insbesondere die Fähigkeit zur bewussten beeinflussung des Atemrythmus kann bei Asthma hin und wieder Wunder wirken. Das Training basiert auf Autosuggestionen, also Dingen, die man sich selbst sagt, um sich "von innen heraus" zu entspannen. Zur sogenannten "Grundstufe", der ersten Stufe des Autogenen Trainings, gehören: Erleben der Schwere und der Wärme, Herz- und Atmungs-
    Regulierung, Bauchwärme und Stirnkühlung.

    Anfänger können bereits nach wenigen Stunden Training gute Ergebnisse erzielen. Zum Selbsterlernen gibt es CDs, daneben werden auch Kurse im Umfang von meistens etwa vier bis zwölf Stunden angeboten. Mehr zum Thema Autogenes Training.

  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson: Sie basiert auf dem Prinzip Anspannen, Loslassen, Nachspüren. Einzelne Muskelpartien werden nacheinander bewusst angespannt, anschließend wird die Anspannung losgelassen. Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) gilt als nachweislich stresssenkend und soll auch gegen Kopfschmerzen, Angstzustände und Schlafstörungen helfen.
  • Yoga und Qi Gong: Beide verbinden gymnastische Einheiten und Entspannungsübungen mit speziellen Atemtechniken. Mehr zu Yoga gegen Asthma
  • Hypnose: Hypnose (Hypnotherapie) entspringt der Psychotherapie. Der Therapeut verhilft dem Patienten in einen hypnotischen Trancezustand. Dieser Zustand erleichtert die Überwindung von Verspannungen und Verhaltensweisen, die sich nachteilig auf das Asthma auswirken können. Uns sind jedoch keine Studien bekannt zur Wirksamkeit der Hypnose bei Asthma bekannt.
  • Biofeedback-Therapie: Hier sollen Asthmapatienten über eine Messapparatur eine unmittelbare Rückmeldung erhalten, wie sich ihr Verhalten (bewusst oder unbewusst) auf den Zustand der Atemwege auswirkt. Durch die Messung des Atemwiderstands zum Beispiel können die Patienten auf einem Monitor sehen, wie gut sie ihr Bronchialsystem entspannen können. Bei der Biofeedback-Therapie geht es weniger um das erlenne einer bestimmten Technik, als vielmehr darum, die körpereigenen Regulationsmechanismen für die Verringerung des Atemwiderstands anzusprechen. 

 

Weitere Informationen zum Thema Asthma:
Asthma – Überblick
Asthma – Symptome
Asthma – Diagnose
Asthma – Ursache und Verbreitung
Asthma – Behandlung
  Asthma-Behandlung durch Medikamente
  Asthma-Behandlung durch Inhalation
  Asthma-Behandlung durch Vermeidung von Allergien
  Asthma-Behandlung durch Fünf-Stufen-Plan
  Asthma-Behandlung durch zusätzliche Maßnahmen

 

Linktipp: 
Mehr zu Hypnose findet ihr auf den Seiten des Ärztehaus Palma
Hier erfahrt ihr mehr zur Selbsthypnose.


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