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Asthma – Behandlung durch Vermeidung von Allergien

Allergisches oder extrinsisches Asthma kann durch eine Konfrontation mit Allergenen, auf die der Patient reagiert, ausgelöst werden und zu akuten Asthmaanfällen mit starker Ausprägung führen.

Als häufigste Allergene, die im Zusammenhang mit Asthma auftreten, gelten Pollen, Nahrungsmittel, Farb- und Konservierungsstoffe oder Hausstaubmilben. Aber auch andere Allergene, die zwar weitaus seltener sind, können zu asthmatischen Beschwerden führen.

Wichtig daher ist, die Substanzen, Stoffe, Nahrungsmittel und Pollen zu identifizieren, gegen welche eine Allergieneigung besteht. Dies erfolgt durch einen ärztlich betreuten Allergietest. Mehr zu diesem Thema unter Allergietest

Wird eine Allergie als Auslöser des Asthmas identifiziert, hilft in den meisten Fällen nur, das Allergen zu meiden. Insbesondere bei Pollenallergenen ist dies mitunter nicht einfach. Unser Pollenflugkalender informiert darüber, wann welche Pollenallergene in der Luft vorzufinden sind. Einen sehr detailierten Überblick über die 100 wichtigsten Allergene bietetet darüber hinaus unser Allergen-Navigator.

Asthmatiker sollten auch das Thema Kreuzallergien untersuchen lassen. Hier reagiert der Körper, weil er davon ausgeht, mit einem bestimmten Allergen konfrontiert zu sein, obwohl es sich tatsächlich um eine andere Substanz handelt. Was die wichtigsten Kreuzallegien sind erfahrt ihr unter Kreuzallergie.

Hilfreich können Luftfilter sein, um die Luft in den Innenräumen weitgehend von Allergenen und Reizstoffen zu befreien. Mehr dazu unter Luftfilter bei Asthma.

Bei leichten Allergien existiert inzwischen die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung. Dabei wird der Körper zunächst in geringer Dosierung, später in stärkerer Form mit dem jeweiligen Allergen konfrontiert. Danach ist der Körper quasi gegen das Allergen immun. Eine Hyposensibiliersung kann mitunter mehrere Monate bis Jahre dauern, erleichtert langfristig aber das Leben des Asthmatikers. Alles zum weitere zu diesem Thema unter Hyposensibiliserung.

Aber nicht nur die Konfrontation mit Allergenen, sondern auch kalte oder verunreinigte Luft können zu Asthmaanfällen führen. Insbesondere bei hohen Ozonwerten sollte der Asthmatiker daher auf körperliche Anstrengung oder sportliche Aktivitäten im Freien verzichten. Sowohl das aktive Rauchen als auch das Passivrauchen sollte umgangen werden. Zudem kann das plötzliche Einatmen von kalter Luft zu Asthmaschüben führen. Daher sollte man im Winter beim Verlassen der Wohnung darauf achten, sich langsam und unangestrengt zu bewegen, um die Belastung der Atemorgane mit kalter Luft auf ein Minimum zu reduzieren.

Weitere Informationen zum Thema Asthma:
Asthma – Überblick
Asthma – Symptome
Asthma – Diagnose
Asthma – Ursache und Verbreitung
Asthma – Behandlung
  Asthma-Behandlung durch Medikamente
  Asthma-Behandlung durch Inhalation
  Asthma-Behandlung durch Vermeidung von Allergien
  Asthma-Behandlung durch Fünf-Stufen-Plan
  Asthma-Behandlung durch zusätzliche Maßnahmen

 

 

 

"Der Schriftbeitrag wurde von mir in meiner Eigenschaft als ärztlicher Beirat auf seine medizinische Aussagen geprüft. Es bestehen keine Bedenken. Der Beitrag eignet sich sehr gut als Vorinformation der Leidtragenden, kann jedoch nicht die individuelle ärztliche Diagnose, Beratung und Therapie ersetzen. Ich empfehle deshalb ausdrücklich den persönlichen Arztbesuch." Dr. med. Regine Sticken, Meldorf, www.hautarzt-meldorf.de


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