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Antihistaminika gegen Nesselsucht – Was muss beachtet werden?

Antihistaminika gehören zu den wichtigsten Medikamenten, um Nesselsucht-Symptome im Griff zu behalten. Die neueren Generationen der Antihistaminika sind dabei genauso effektiv wie die frühen Mittel, weisen aber deutlich weniger Nebenwirkungen wie Müdigkeit auf. Bei längerer Anwendung können allerdings Schlafstörungen resultieren, sowie Mundtrockenheit, Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden.

Darüber hinaus sind Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten zu beachten. Vor allem über Herzrhythmusstörungen, Leber- oder Nierenerkrankungen oder Augenerkrankungen müssen Patienten ihren Arzt aufklären.

Dosiert werden müssen die Mittel vom Arzt in Abhängigkeit vom Patienten und der Häufigkeit sowie Stärke seiner Beschwerden. Wer selten Beschwerden hat, sollte höchstens einmal wöchentlich zu Antihistaminika greifen. Bei starken und häufigen Symptomen raten Ärzte meist zur regelmäßigen Einnahme.

Bei Nesselsucht werden häufig höhere Dosen verordnet, als auf der Packung der Medikamente angegeben wird. Verordnet der Arzt eine höhere Tagesdosis als die, die auf dem Beipackzettel zu finden ist, muss man sich daher nicht wundern. Bei zusätzlichen Infektionen verstärkt sich die Nesselsucht zudem, sodass die Dosis vorrübergehend weiter erhöht wird.

Nicht alle Produkte wirken bei jedem Patienten gleich, daher tut man gut daran, verschiedene Antihistaminika auszuprobieren, wenn man nicht gleich mit dem ersten zufrieden ist. Ein Wechsel des Medikaments sollte aber immer mit dem Arzt besprochen werden, auch wenn es sich dabei um rezeptfreie Mittel handelt.

Abhängig von Antihistaminika?

Abhängig kann man von Antihistaminika grundsätzlich nicht werden. Allerdings kann man schon verunsichert sein, wenn einem das Mittel gerade ausgegangen ist und man nicht so schnell zu einer Apotheke kommt.

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