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Antibiotika bei Kleinkindern erhöht Allergierisiko

Der Einsatz von Antibiotika im Säuglingsalter erhöht das Risiko, bis zum 7. Lebensjahr eine Allergie – u.a. auf Pollen, Tierhaare und Hausstaub – sowie Asthma zu entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Henry Ford Hospital in Detroit durchgeführte Studie mit rund 450 Kindern.

So liegt die Wahscheinlichkeit bei einem frühzeitigen Einsatz von Antibiotika eine Allergie zu entwicklen um 1,5 Mal höher als bei Kindern, die keine Antibiotika erhalten haben. Das Risiko, Asthma zu entwickeln, liegt sogar um den Faktor 2,5 höher.

Die Mediziner gehen davon aus, dass der Antibioka-Einsatz insb. in den ersten Lebensmonaten des Babys sich auf den Darm und das gesamte Immunsystem nachteilig auswirkt und sich damit das Allerggierisiko deutlich erhöht. Die Empfehlung der Wissenschaftler lautet, in dringlichen Fällen keinsefalls auf den Einsatz von Antibioka gänzlich zu verzichten, aber weitaus konservativer bei der Vergabe von antibiotischen Arzneien vorzugehen.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Henry Ford’s Department of Biostatistics & Research Epidemiology

 


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