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Allergieprobleme bei Implantaten und Zahnfüllungen

Viele Menschen verfügen ab einem gewissen Alter über Implantate in den Zähnen. Metall ist dabei der bevorzugte Werkstoff der Zahnärzte. Dabei kann es zu allergischen Reaktionen bei Implantaten kommen. Nicht nur die behandelten Patienten, sondern auch die Zahnärzte können unter Allergien aufgrund der Giftstoffe, die während der Herstellung der Implantate benutzt werden, leiden. Laut einer Studie beläuft sich die Zahl der Zahnärzte auf rund 2 %. Wie man im Vorfeld mögliche Allergien feststellt, welche Auswirkungen die allergischen Reaktionen durch Implantate haben können und welche Maßnahmen dann ergriffen werden können, folgt hier in einem kurzen Überblick.

Allergische Reaktionen bei Zahnimplantaten

Wenn es aufgrund von Implantaten zu allergischen Reaktionen kommt, so liegt dies an der zellvermittelten Immunantwort. Dies kann sich an der Schleimhaut in Form von Brennen, Aphten, Zahnerosionen sowie von Blasen im Mund äußern. Zudem kann es durch die Implantate zu Geschmacksstörungen kommen sowie zu Ekzemen auf der Haut. Aus diesem Grund sollte zur Vorbeugung dieser allergischen Reaktionen bei dem Anamnesegespräch ein Allergietest durchgeführt werden. Dieser nennt sich Epikutantest und ist ein direkter Allergietest auf der Haut. Wenn daraufhin keine allergischen Erscheinungen gezeigt werden, so kann das Implantat bedenkenlos eingesetzt werden.

Die Materialien: Keramik vs. Titan

Heutzutage werden hauptsächlich Implantate aus Titan und Keramik eingesetzt. Neuen Studien zufolge werden durch das Material aber kaum noch allergische Reaktionen ausgelöst. Vielmehr liegen die Allergieerscheinungen an Entzündungen, die nach dem Einsatz der Implantate auftreten können, oder an mechanischem Versagen der Implantate oder aseptischen Lockerungen. Auch wenn vor dem Einsatz von Zahnimplantaten Allergietests durchgeführt werden, ist es sehr schwierig, eine Titanallergie nachzuweisen. Da sich Implantate aus Titan bereits in der Unfallchirurgie und und Orthopädie bewährt haben, greifen die Zahnärzte oftmals auf dieses Material zurück. Der Einsatz von Keramikimplantaten hat sich seit über 40 in der Zahntechnik etabliert. Viele Zahnärzte und Zahntechniker greifen dabei auf das Material Zirkon zurück.

Keine Allergien durch die richtigen Implantate

Die wissenschaftliche Lage lässt Rückschlüsse darauf ziehen, dass sowohl Keramik- als auch Titanimplantate bedenkenlos eingesetzt werden können und dass die allergischen Reaktionen im weitesten Sinne ausbleiben. Kommt es doch zu Allergieerscheinungen, so werden nickelhaltige Legierungen der Titanimplantate dahinter vermutet.


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