});

Allergene

Als Allergene werden Stoffe aus der Umwelt bezeichnet, die zum Beispiel in der Luft, in der Kleidung oder im Essen vorkommen, und die beim Betroffenen allergische Reaktionen auslösen können, auf die der Mensch also "allergisch" ist.

Zu den wichtigsten, weil häufigsten Allergenen gehören:

  • Pollen: Hunderte von Pflanzenarten produzieren in Zentraleuropa fast ganzjährig Pollenflug. Man schätzt, dass je nach Pollenintensität über die Atmung mehr als 10.000 Pollenkörner pro Tag aufgenommen werden können. Der Flug der jeweiligen Pflanzenpollen ist von Saison und Wetter abhängig. Birkenpollen zählen zu den aggressivsten Pollenarten. Auch Zimmerpflanzen können Pollenallergien auslösen. Pollenallergiker sollten sich über den aktullen Pollenflug informieren. Mehr über Pollen und einen Pollenflugkalender gibt es hier.
  • Hausstaubmilben: Sie gehören zur Gattung der Spinnentieren, sind 0,1 bis 0,5 mm groß und achtbeinig.

    Es existieren ca. 150 unterschiedliche Arten. Sie ernähren sich von abgefallenen Hautschuppen und leben in Betten, Teppichen und Polstermöbeln. Die allergische Reaktion wird durch den Kot der Milbe verursacht. Weitere Informationen über Milben und was man dagegen tun kann, findet ihr hier.

  • Insektenstiche: Bienen und Wespenstiche sind hauptverantwortlich für allergische Reaktionen. Und hier kann es gefährlich werden. Das Immunsystem kann sehr stark reagieren und es kann zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.
  • Medikamente: Eine Auflistung der Medikamente, auf die Allergiker häufig reagieren, ist nicht möglich, da Medikamente aus hochkomplexen chemischen Zusammensetzungen bestehen. Häufig werden allergische Reaktionen auf Penicillin und Antibiotika beobachtet, da sie massiv in das Immunsystem eingreifen. Bei Neurodermitikern wird mehr und mehr vermutet, dass eine u.a. durch Einnahme von Antibiotika gestörte Darmflora das Krankheitsbild verschlechtern kann. Mehr zum Thema Darm und Darmsanierung findet sich hier.
  • Nahrungsmittel: Typisch sind allergische Reaktionen auf Hühnereier, Nüsse, Kuhmilch, Soja, Weizenmehl und Fisch. Genauso können auch Zusatzstoffe (Konservierungsmittel, Farbstoffe, Aromen) und Chemikalien (Rückstände von Spritzmitteln) im Essen Allergene darstellen. Über eine kontinuierliche Dokumentation der eingenommenen Nahrungsmittel lässt sich am effektivsten herausfinden, auf welche Substanzen der Körper reagiert. Hier kann ein Ernährungstagebuch helfen, welches es hier zum Download gibt.
  • Tierhaare: Hunde-, Katzen- und Pferdehaar gehören zu den wichtigsten Allergenen. Allerdings ist der Begriff Tierhaarallergie mißverständlich. Denn es sind nicht die Haare selbst, die zur allergischen Reaktion führen, sondern Schweiß, Talg und Speichel, der sich im Fell des Tieres ansammelt. Leider sind dies auch gerade die Tiere, die wir als die liebsten Haustiere gewonnen haben. Mehr über Tierhaarallergien gibt es hier.

Quellen:
Deutches Ärzteblatt
www.allergie-ratgeber.de


Das könnte Dich auch interessieren:

  1. NAET Allergien – Ingestive Allergene Ingestive Allergene werden mit dem Mund aufgenommen. Dazu zählen Nahrungsmittel,...
  2. NAET Allergien – Inhalative Allergene Inhalative Allergene kommen über die Atemwege in den Organismus. Zu...
  3. NAET Allergien – Infektive Allergene Infektive Allergene sind nach NAET alle Viren, Bakterien und Parasiten,...
  4. NAET Allergien – Injektive Allergene Injektive Allergene nach NAET kommen über Verletzungen, Insektenstiche, Biss oder...
  5. Nahrungsmittelallergie beim Kind – Gefährliche Allergene erkennen Ganz besonders wichtig bei der Erziehung von Kindern mit Nahrungsmittelallergien...

Dein Kommentar

*