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Akupunktur Nebenwirkungen

Akupunktur – Nebenwirkungen ausgeschlossen? Mit einer sachgemäßen Behandlung gehen kaum Risiken einher. Einige Nebenwirkungen gibt es allerdings schon:

  • Schmerzen oder ein elektrisierendes Gefühl
  • Kältegefühle, Hitzegefühle, Schwindel, Zittern
  • Wenn die Nadel nicht sterilisiert ist, können Krankheitsübertrager wie Hepatitis B, Hepatitis C und HIV übertragen werden
  • An der Einstichstelle kann ein Hämatom entstehen
  • Blutstropfen können austreten
  • Taubheitsgefühle
  • Die Haut kann sich dauerhaft verfärben, wenn silberne Akupunkturnadeln verwendet werden und lange in der Haut bleiben
  • Insgesamt können Entzündungen entstehen, wenn sogenannte „Dauernadeln“ angewendet werden – unabhängig vom Material der Nadeln
  • Silikonisierte Nadeln können zu Ablagerungen von Silikon in der Haut führen und Granulome verursachen
  • Manchen Patienten wird schwindelig, wenn bestimmte Punkte oder Punktkombinationen punktiert werden
  • In schweren Fällen können Organe verletzt werden, z.B. die Lunge (Pneumothorax)
  • 21 Fälle sind bekannt geworden mit sehr ernsten Nebenwirkungen, drei dieser Patienten verstarben sogar

In verschiedenen Krankenkassenstudien mussten Ärzte die auftretenden Akupunktur-Nebenwirkungen. Etwa acht Prozent der Behandelten waren von Nebenwirkungen betroffen. Der Pneumothorax wird inzwischen nicht als Nebenwirkung, sondern als Behandlungsfehler aufgrund fehlenden Wissens oder einer unsachgemäßen Nadelung betrachtet.

Therapeuten geben an, dass sich ähnlich wie bei Homöopathie eine Erstverschlechterung einstellen kann, die nach den ersten Sitzungen wieder zurückgeht. Zu den Symptomen einer Erstverschlechterung zählen:

  • Ermüdung
  • Beeinträchtigte Verkehrstüchtigkeit
  • Schwitzen
  • Schlafstörungen
  • Schwächegefühl
  • Sensibilitätsstörung an der Einstichstelle

Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen der Akupunktur werden die Behandlungen im Liegen ausgeführt.

Wann darf Akupunktur nicht angewendet werden?

Bei manchen Erkrankungen muss von einer Akupunktur abgesehen werden, dazu gehören unter anderem:

  • Hautkrankheiten wie Nesselsucht, Neurodermitis, Schuppenflechte (an den lokal betroffenen Hautpartien)
  • Bestimmte Tumorarten
  • Ansteckende Krankheiten
  • Bestimmte Nervenkrankheiten und Sensibilitätsstörungen der Haut
  • Vorsicht ist geboten bei niedrigem Blutdruck oder Kollapsneigung oder einem schlechten Allgemeinzustand
  • Herzschrittmachern (insb. Elektroakupunktur!)

Bei Babys und kleinen Kindern sollte die Akupunktur ebenfalls nicht durchgeführt werden.
 


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