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Akne Tarda

Akne Tarda (Spätakne) ist eine Form der Hauterkrankung Akne, die anders als die herkömmliche Akne nicht in der Pubertät auftritt und mit dem Ende der Pubertät meist endet, sondern überwiegend im Alter von 25 bis 45 Jahren.

Akne Tarda – Ursachen und Verbreitung

Frauen sind häufiger von Akne Tarda betroffen. Warum das so ist, ist noch nicht vollständig geklärt. Fest steht, dass die Haut der Patienten übermäßig viel Talg produziert und die Poren verhornen, es kommt zu Verstopfungen, die wiederum zu Mitessern und entzündlichen Pickeln führen. Neben Hormonen (zum Beispiel infolge des Absetzens der Pille) scheinen auch Stress und Ernährung sowie Medikamente eine Rolle zu spielen, zudem eine genetische Veranlagung zu unreiner Haut.

Unter den Medikamenten sind Cortisonpräparate, Epilepsie-Mittel und Antidepressiva die häufigsten Auslöser, auch hohe Mengen von Vitamin B 6 und Vitamin B 12 können die Erkrankung auslösen.

Wie viele Menschen tatsächlich betroffen sind, ist unklar. Schätzungen belaufen sich auf etwa 25% aller Frauen von 25 und 45 Jahren.

Akne Tarda – Symptome

Das Krankheitsbild der Spätakne ist durch Pickel, vor allem am Kinn und an den Wangen, gekennzeichnet. Anders als die Pubertäts-Akne geht die Akne Tarda nicht mit fettiger, sondern mit meist trockener Haut einher.

Die Beschwerden können etwa eine Woche vor der Periodenblutung verstärkt auftreten.

Das schwerwiegendste Problem der Akne Tarda für die Patienten ist oft ein psychologisches: sie schämen sich für ihre Haut und leiden darunter teils massiv.

Akne Tarda – Behandlung

Grundsätzliche empfehlen wir, eine Akne Tarda beim Hautarzt abklären zu lassen. Dabei sollte auch der Hormon-Haushalt untersucht werden, vor allem, wenn noch weitere hormonbedingte Symptome auftreten wie Haarausfall oder Zyklusstörungen.

Davon, die Pickel selbst auszudrücken, raten wir ab, da dies zu weiteren Infektionen und neuen, schlimmeren Pickeln führen kann.

Zur Behandlung zählt auf jeden Fall die Anwendung von Cremes und Salben, mit denen die Haut sanft und feuchtigkeitsspendend gepflegt wird (bei trockener Haut, zu der die meisten betroffenen Frauen neigen). Reine Fettcremes sowie Seifen sind nicht zu empfehlen. Die Haut sollte vor allem abends gründlich gereinigt und vom Make-up befreit werden.

Weiterhin können medikamentöse Cremes und Salben zum Einsatz kommenderen Wirkstoffe und der Schwere der Hautkrankheit abhängen. So können zum Beispiel Präparate mit Antibiotika verabreicht werden, mit Vitamin A, Fruchtsäuren, Linolsäure, Zink oder Benzoylperoxid.

Auch eine Lichttherapie oder eine Mikrodermabrasion können helfen.
 


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