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Akne Behandlung – Hautpflege und sonstige Maßnahmen

Neben Medikamenten gegen Akne und einer geeigneten Ernährung kann die unreine Haut mit Lichttherapie behandelt werden. Und auch im täglichen Leben kann man einiges tun, um weniger Pickel und Mitesser zu bekommen.

Lichttherapie

Während sich die Lichttherapie bei Neurodermitis und Schuppenflechte als bewährte Behandlungsmethode durchgesetzt hat, ist sie zur Akne Behandlung noch immer umstritten. Zwar können UV-Strahlen von Sonne oder UV-Strahlengeräten antibakteriell wirken und damit Infektionen auf der Akne-Haut reduzieren. Doch gleichzeitig können neue Komedone, also Mitesser, durch die Bestrahlung der Haut entstehen. Schuld daran ist ein Vorgang mit dem komplizierten Namen Proliferationshyperkeratose: durch die UV-Strahlen kann die Haut zu vermehrter Verdickung und Verhornung angeregt werden und infolge dessen leichter “verstopfen”.

Daneben sind auch die phototoxischen Reaktionen ein Grund für die weit verbreitete Zurückhaltung gegenüber der Anwendung der Lichttherapie bei Akne. Im Rahmen der Akne Behandlung aufgetragene Cremes und Salben, Sonnenschutzmittel und Kosmetika führen dann in Kombination mit den Sonnenstrahlen und dem körpereigenen Gewebe zu ungünstigen Hautveränderungen – Rötungen, Brennen und Schwellungen, Blasenbildung und Gewebezerstörung – sowie erhöhter Sonnenbrandgefahr. Eine intensive Beratung durch den Arzt ist vor der Lichttherapie bei Akne damit besonders wichtig.

Hautpflege im Alltag

Um die Akne-Haut zu pflegen und zu schützen, sollten folgende Dinge im Alltag beachtet werden:

  • Nicht zu oft waschen! Ein- bis zweimal tägliches Waschen mit einer milden, hautfreundlichen Waschlotion oder Seife mit einem pH-Wert von 5,5 ist ideal.
  • Die Haare hingegen sollten bei Akne häufiger gewaschen werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Haare nicht im Gesicht hängen.
  • Hautpflegeprodukte mit Fruchtsäure, Milchsäure oder Salicylsäure können das Hautbild verbessern. Vorsicht bei Cremes und “Hautpflegeprodukten” aus dem Supermarkt oder der Drogerie. Oft schaden diese der Haut mehr, als sie ihr nützen.
  • Statt fett- und ölhaltigen Cremes und Kosmetika sollten Feuchtigkeitscremes und Sonnenschutz besser auf Wasserbasis benutzt werden, da diese die Poren der Haut weniger stark verstopfen
  • Akne-Haut sollte vor zu viel Kälte, Wärme und Sonnenlicht geschützt werden. Während manche Patienten von der positiven Wirkung der Sonne auf ihren Hautzustand berichten, führen die Sonnenstrahlen langfristig nicht selten zu einer Verschlechterung.
  • Viel trinken, gesund und abwechslungsreich ernähren (siehe Akne Ernährung)
  • Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft können den Hautzustand verbessern
    Und ganz besonders wichtig: Pickel nicht selbst ausdrücken! Das führt oft zu Entzündungen, zerstört die Haut, begünstigt neue Pickel und sorgt dafür, dass die Akne schlimmer wird und länger bleibt. Stattdessen sollte man besser eine Kosmetikerin aufsuchen, die sich den Pickeln annimmt – und notfalls zeigt, was man an Stelle des Ausdrückens tun sollte.

     

 

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