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Couperose-Cremes

Couperose-Cremes können die geplatzten Äderchen etwas weniger sichtbar machen und die Haut entsprechend ihrer besonderen Eigenschaften pflegen. 

Damit das Cremen und Salben nicht nach hinten losgeht, gilt es, einiges zu beachten, schließlich können die falschen Produkte den Hautzustand verschlechtern und / oder die Rötungen stärker hervortreten lassen, statt die Haut zu beruhigen. 

Worauf man bei der Auswahl von Cremes bei Couperose achten sollte

Wichtig ist es vor allem, jene Substanzen zu vermeiden, die die Haut weiter schädigen, erhitzen bzw. stärker durchbluten lassen:

  • Parfümierte Cremes enthalten ätherische Öle, die die übermäßige Durchblutung der feinen Äderchen weiter fördern
  • Alkohol, Mineralöle und Silikonöle können die Haut angreifen und reizen
  • Fettige Cremes sind bei Couperose insgesamt kontraproduktiv, da sie eine feine Schicht auf ihr bilden, durch die sich das Hautgewebe erhitzt, die Durchblutung steigt und die Adern sichtbarer werden

Besser als fettige Cremes sind feuchtigkeitsspendende.

Spezielle „Couperose-Cremes“ gibt es von unterschiedlichen Herstellern, zum Beispiel:

Sofern eine Couperose-Creme oder sonstige Tagespflege es noch nicht tut: grüne Abdeckstifte können, auf die betroffenen Hautstellen getupft, die geröteten Partien neutralisieren. Anschließend normale Grundierung im Hautton, mattieren mit Puder.

Peelings sollten auf der von Couperose betroffenen Haut nicht durchgeführt werden.

Was man sonst noch tun kann

Neben geeigneten Cremes können feuchte Umschläge bei Couperose helfen, die Haut zu beruhigen und zu kühlen. Diese können täglich durchgeführt werden, zum Beispiel mit folgenden Mitteln:

  • Arnika, Schwarzer Tee, Rosskastanie und Zinnkraut können das Bindegewebe kräftigen und so einer Ausbreitung der Hauterkrankung entgegenwirken
  • Minze, Eukalyptus oder Kampfer (als Umschlag oder Gel) kühlen die Haut

Außerdem solltet ihr alle Faktoren vermeiden, die die Hauterkrankung verschlechtern können:

  • Sonnenbad ohne ausreichenden Schutz (LSF 50 / Sunblocker)
  • Kein Kaffee, Tee, kein Alkohol (begünstigen Gefäßveränderungen)
  • Nicht rauchen (Nikotin verengt die Gefäße, wodurch sich das Blut staut und Äderchen platzen)
  • Dampfbäder, Bürstenmassagen und Saunabesuche sind ebenfalls Tabu

Peelings und Bürstenmassagen sind also keine gute Wahl, es gibt aber eine Methode aus der medizinischen Kosmetik namens „Soebi-Technik“, mit der die Gefäße trainiert werden sollen, die Behandlung erstreckt sich über drei Monate und wird von vielen medizinisch ausgebildeten Kosmetikern angeboten.
 


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