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13-jähriger Engländer mit Neurodermitis begeht Selbstmord

Anfang November hat sich der 13-jährige Junge Sam Riley aus England das Leben genommen. Der Grund sollen die andere Kinder und Mitschüler gewesen sein, die ihn seit dem Kindergarten wegen seiner Ekzeme ausgelacht und beschimpft haben.

Sam Riley hatte mit Ekzemen zu kämpfen, aber viel mehr noch mit den Beleidigungen der anderen Schüler. Meistens soll er diese heruntergeschluckt haben, nur manchmal hat er sich mit seinem Kummer an seine Eltern gewandt. Doch er wollte nicht, dass diese in die Schule gehen um einzugreifen – aus Angst, dass die Hänseleien dann noch zunehmen würden. Und sprach später nur noch abstrakt davon, dass er die Schule hasse.

Drei Monate vor seinem Selbstmord fand seine Mutter eine Schlinge in seinem Zimmer. Sie vereinbarte einen Termin mit einem Jugendpsychologen.

Sam erzählte diesem auch davon, dass er vorhabe, sich umzubringen. Der Psychiater richtete sich an die Lehrer seiner Schule. Angeblich habe unter den Lehrern wenig Bewusstsein über Sams Situation geherrscht. Tragischerweise konnten sie aber auch nach der Meldung des Psychologen nicht mehr verhindern, dass sich der Junge erhängte.

Sicherlich war die Neurodermitis nicht der alleinige Grund für sein Handeln. Die Hautkrankheit war jedoch Sam’s Angriffsfläche für die Mitschüler. Umso wichtiger ist es, dass Eltern, aber auch Lehrer, die Augen offen halten und Mobbing – egal, aus welchem Grund oder in welcher Form es auftritt – frühzeitig erkennen und konsequent einschreiten.

Quelle: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1329175/Boy-13-hanged-taunted-painful-skin-condition-school-bullies.html?ito=feeds-newsxml

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